Samstag, 7. Januar 2012 / 08:41 Uhr
Frankfurt/Main - Alemannia Aachen hat sich erstmals in die Siegerliste des Hallenfußballturniers um den Hessen Cup eingetragen. Der Zweitligist besiegte in der mit 5000 Zuschauern ausverkauften Fraport Arena von Frankfurt den Bundesligisten 1899 Hoffenheim mit 5:4.
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Überragender Akteur im Finale war der Aachener Tobias Feisthammel mit zwei Treffern. Alemannia-Trainer Friedhelm Funkel verdiente sich den Titel «Hallenkönig». 2011 hatte der 59-Jährige an gleicher Stelle schon den VfL Bochum zum Turniersieg geführt.
Friedhelm Funkel und seine Aachener haben das Hallenturnier in Frankfurt gewonnen. Foto: Rolf Vennenbernd
Die «kleinen» Offenbacher erwiesen sich einmal mehr als die Besten in Hessen. Im Spiel um den dritten Platz feierte der Drittligist ein deutliches 6:3 gegen den klassenhöheren Nachbarn FSV Frankfurt, der das Niveau nach einem 6:1 gegen Finalist Hoffenheim nicht mehr halten konnte. Die Kicker aus dem Kraichgau hatte sich in der Vorschlussrunde erst im Neunmeterschießen gegen Offenbach mit 4:3 (1:1) durchsetzen können.
Eine enttäuschende Vorstellung bot «Zugpferd» Eintracht Frankfurt. Wie beim Harder Cup in Mannheim schickte der Zweitligist eine verstärkte Reserve aufs Parkett und musste nach dem emotionalen Höhepunkt, dem 3:3 gegen den ewigen Rivalen Offenbach, wie in den vergangenen beiden Jahren schon nach der Vorrunde die Segel streichen. Nicht viel besser machte es Erstligist VfL Wolfsburg. Trainer Felix Magath hatte fünf seiner bisher sieben Neuzugänge im Aufgebot. Trotzdem gelang nur beim 0:0 gegen den FSV Frankfurt ein Punktgewinn.
dpa
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