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Bundesregierung: Gewalt beim Fußball nimmt zu

Berlin - Die Zahl der gewaltbereiten Fußballfans und verletzter Besucher hat nach Erkenntnissen der Bundesregierung in der Bundesliga-Saison 2010/11 einen Höchststand erreicht.

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«Gewalttätige Ausschreitungen bewegen sich seit Jahren auf einem hohen Niveau, jedoch kann langfristig eine zunehmende Steigerung der gewalttätigen Handlungen festgestellt werden. Die Anzahl von insgesamt 846 Verletzten an den Standorten beider Bundesligen stellt einen Höchststand dar», heißt es in einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage von Abgeordneten.

Sicherheitsrisiko

Foto: dpa Bild vergrößern

Im Fußball kommt es häufig zu Ausschreitungen. Foto: Foto: Maurizio Gambarini

Zudem berichteten die Polizeibehörden über eine gesteigerte Aggressivität der Angehörigen von «Ultra-Gruppierungen» gegenüber Einsatzkräften bei der Durchführung von Maßnahmen, heißt es weiter.

In den vergangenen zwölf Spielzeiten von 1999/2000 an sind durch Hooligans und andere Fans insgesamt 1165 Polizeibeamte verletzt worden, heißt es in dem Bericht («hib - heute im bundestag»). Zudem wurden 4044 Personen - Störer und Unbeteiligte - verletzt.

Nach den geschätzten Angaben der Polizeibehörden summiert sich in den Anhängerschaften der 1. und 2. Bundesliga die Anzahl der Störer auf circa 9685 Personen. Für den Bereich der 3. Liga betrage die geschätzte Gesamtanzahl 3024 und für die Regionalligen 2230 Personen. Im Zusammenhang mit Störungen von Fußball-Veranstaltungen wurden in den letzten zwölf Jahren insgesamt 41 335 Personen festgenommen.

Antwort der Bundesregierung

dpa

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