Dienstag, 10. Januar 2012 / 20:35 Uhr
Hamburg - Die Hamburger Polizei hat vor dem Innenausschuss der Bürgerschaft schwere Vorwürfe gegen Anhänger des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli erhoben.
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Die ersten Angriffe bei den Krawallen während des Hallen-Fußballturniers am Wochenende seien von den zahlenmäßig deutlich überlegenen Fans des Kiez-Clubs ausgegangen. Zudem hätten sie an einer U-Bahn-Station rund 20 unbeteiligte Jugendliche verprügelt, sagte der Leiter der Zentraldirektion der Hamburger Polizei, Kuno Lehmann.
Das Hallenturnier in Hamburg war wegen Ausschreitungen abgebrochen worden. Foto: Meincke/KBS
Der FC St. Pauli hatte bei einer Pressekonferenz die Schuld für die Krawalle den Organisatoren und den Sicherheitskräften gegeben. Bei den Auseinandersetzungen waren 90 Menschen verletzt worden. Vier Randalierer wurden fest- und 77 in Gewahrsam genommen. Der zweite Turniertag wurde daraufhin abgesagt. An der Randale sollen Fans des FC St. Pauli, des Hamburger SV und des Regionalligisten VfB Lübeck beteiligt gewesen sein.
dpa
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