Sonntag, 15. Januar 2012 / 15:41 Uhr
Berlin - Die Veranstalter des ersten von Fußball-Fans selbst organisierten Kongresses haben in Berlin eine positive Bilanz gezogen.
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Obwohl es keine konkreten Ergebnisse in den Diskussionen mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) gegeben habe, sei der Gedankenaustausch auf dem zweitägigen Treffen in der Hauptstadt «ein voller Erfolg» gewesen, sagte Jakob Falk, Sprecher der Fan-Vereinigung «ProFans».
Die Veranstalter waren mit dem Fankongress in Berlin sehr zufrieden. Foto: Jörg Carstensen
«Es sind wichtige Fragen zum Phänomen Fan-Dasein besprochen worden, die dem Erhalt der Fan-Kultur dienen», erklärte Falk bei der Abschlussveranstaltung. Angenehm sei der sachliche und konstruktive Verlauf der Beratungen gewesen. Der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große Lefert habe sich beeindruckt von der eigenständigen Organisation des Kongesses durch die Fan-Gruppen gezeigt.
«Die ausgestreckte Hand der Fans wird angenommen. Wir nehmen die Themen mit in die Gremien des Deutschen Fußball-Bundes», versprach der DFB-Fanbeauftragte Gerald von Gorrissen. Vertreter von Fan-Gruppen forderten hingegen den DFB auf, den Worten nun endlich Taten folgen zu lassen, den Anliegen der Fans mehr Gehör zu schenken und den Fußball-Anhängern auf Augenhöhe zu begegnen.
dpa
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