Sonntag, 29. Januar 2012 / 10:29 Uhr
Köln - Wenn es für die Trainer doch immer so einfach wäre! Nicht nur den Sachverstand entscheiden lassen, sondern auch mal das innere Gespür - dann klappt's selbst bei Problemfällen. Schalkes Huub Stevens wählte vor dem 4:1 in Köln diese Variante:
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«Ich habe mich am Morgen aus dem Bauchgefühl heraus für Cipi entschieden», sagte der Niederländer nach den zwei Bundesliga-Premierentoren des Rumänen Ciprian Marica für «Königsblau».
Schalkes Coach Huub Stevens hat mal auch seinen Bauchgefühl gehört. Foto: Rolf Vennenbernd
Dauerreservist Marica musste für den verletzten Superstar Raúl ran - und vertrat den Spanier zahlenmäßig exzellent. Einmal mit Köpfchen, einmal per Abstauber mit links. Der Schalker Matchwinner stellte indes nicht sich, sondern das Team in den Mittelpunkt der Lobeshymnen. «Charakter, Wille und Qualität» steckten in der Mannschaft, hielt Marica nach seinem dritten Doppelpack in Deutschlands Eliteliga fest.
Mit der Chance, sich derart positiv zu empfehlen, hatte der ehemalige Stuttgarter nicht gerechnet: «Etwas überrascht» sei er gewesen - aber das ist für Marica in der Zusammenarbeit mit Stevens keine gravierend neue Erkenntnis. «Der Trainer überrascht uns jeden Tag aufs Neue.» Von nun an soll es nach Maricas Vorstellungen anders werden: «Hoffentlich kommt er jetzt nicht mehr an mir vorbei.»
dpa
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