Sonntag, 29. Januar 2012 / 13:37 Uhr
München - Fußball-Lehrer Robin Dutt hat sich in der Auseinandersetzung um Michael Ballack zur Wehr gesetzt. «Es gibt keinen Grund, in diesem Fall von einem Bauernopfer zu sprechen», sagte der Trainer von Bayer Leverkusen in der Sendung «Doppelpass» beim TV-Sender Sport1.
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Damit reagierte der Trainer von Bundesligist Bayer Leverkusen auf den Vorstoß des Ballack-Beraters. Michael Becker hatte nach der Kritik der Leverkusener Vereinsführung an Ballack Partei für seinen Schützling ergriffen und von einem billigen Trick gesprochen.
Leverkusens Trainer Robin Dutt (l) und Michael Ballack haben derzeit an angespanntes Verhältnis. Foto: Jürgen Feichter
Für die Aufregung der vergangenen Tage brachte Dutt wenig Verständnis auf. «Was ist denn passiert? Ich habe einen Spieler ausgewechselt - und wir haben das Spiel gewonnen», sagte der Coach mit Bezug auf das 3:2 zum Rückrundenauftakt gegen Mainz. In dieser Partie hatte Dutt den Mittelfeldspieler nach einer schwachen Leistung in der 60. Minute durch Stefan Kießling ersetzt und damit eine lebhafte Diskussion in Gang gesetzt. Sein Verhältnis zu Ballack habe deshalb aber keinen Schaden genommen: «Wir geben uns die Hand und reden miteinander.»
Dutt stellte klar, kein Interesse an einem vorzeitigen Abschied von Ballack schon vor dem Saisonende zu haben: «Das ist für mich kein Thema. Ich bin froh um jeden Spieler.» Der Coach hofft auf ein baldiges Ende des unerfreulichen Dauerthemas: «Wir haben die einmalige Chance, Michael Ballack einen würdigen Abschied zu bereiten. Die Mannschaft kann ihm helfen und er kann der Mannschaft helfen. Ob er spielt oder nicht.»
dpa
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