Dienstag, 31. Januar 2012 / 16:49 Uhr
Istanbul - Mehmet Ali Aydinlar ist nicht mehr Präsident des türkischen Fußball-Verbandes TFF. Aydinlar und seine beiden Stellvertreter gaben in Istanbul ihren Rücktritt bekannt.
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Nähere Angaben wurden nicht gemacht. Es gilt aber als sicher, dass die Entscheidung mit dem Manipulationsskandal in Zusammenhang steht, in den der türkische Fußball derzeit verwickelt ist. Der Verband TFF teilte weiter mit, dass bis zu der für den 27. Februar geplanten Wahl einer neuen Verbandsspitze Husnu Gureli den Vorsitz übernehmen wird.
Ali Aydinlar, der Präsident des türkischen Fußballverbandes, ist zurückgetreten. Foto: Anadolu Agency
Im türkischen Fußball sollen in der Vorsaison mindestens 19 Spiele verschoben worden sein. Darunter das wichtige Match von Fenerbahce Istanbul gegen Sivasspor, in dem Fenerbahce am letzten Spieltag den Titel holte. Die Polizei nahm mehr als 80 Manager, Spieler und Trainer fest. Sie sollen den Ausgang etlicher Spiele mit großen Geldbeträgen manipuliert haben. Etwa 30 Beschuldigte wurden in Untersuchungshaft genommen, darunter Fenerbahce-Chef Aziz Yildirim.
dpa
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