Mittwoch, 1. Februar 2012 / 15:44 Uhr
Zürich - Einen Tag nach dem EM-Finale im Sommer wollen die obersten Regelhüter des Fußballs endgültig über den Einsatz von Torlinien-Technologien entscheiden.
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Die Mitglieder des International Football Association Board (IFAB), die alle Regeländerungen beschließen, werden am 2. Juli zu einer Sondersitzung zusammenkommen, teilte der Weltverband FIFA mit. Dann sollen die Testergebnisse zu den technischen Systemen präsentiert werden.
Beim jährlichen IFAB-Treffen befassen sich die Regelhüter am 3. März mit insgesamt acht Vorschlägen für Regeländerungen, darunter dem Vorschlag, in Verlängerungen einen vierten Auswechselspieler zuzulassen. Beraten wollen die IFAB-Mitglieder auch die von Experten geforderte Torlinien-Technologie, also etwa Torkameras oder Chip-Bälle. Ein Institut soll die Ergebnisse der ersten Tests von November und Dezember vergangenen Jahres vorstellen. Die zweite Testphase ist zwischen März und Juni geplant.
FIFA-Präsident Joseph Blatter erwartet den Einsatz von technischen Hilfsmitteln bei der Weltmeisterschaft in Brasilien 2014. Bei der WM in Südafrika hatte das vom Schiedsrichter übersehene Tor der Engländer gegen Deutschland (1:4) im Achtelfinale heftige Diskussionen ausgelöst und die Debatte um technische Hilfsmittel neu entfacht.
dpa
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