Montag, 6. Februar 2012 / 12:36 Uhr
Hamburg - Bayern München hat Borussia Dortmund vor Jahren in höchster Not finanzielle Hilfe gewährt. Wie Bayern-Präsident Uli Hoeneß bei einem Fantreffen in Hamburg sagte, lieh sein Verein dem Ligakonkurrenten zwei Millionen Euro.
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«Ja, ich kann eine Leihgabe bestätigen», sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den «Ruhr Nachrichten». «Als sie mal gar nicht mehr weiter wussten und Gehälter nicht mehr zahlen konnten, haben wir ihnen ohne Sicherheit zwei Millionen gegeben für einige Monate», sagte Hoeneß bei der Zusammenkunft. Der TV-Sender Sport1 veröffentlichte Auszüge des Fantreffens auf seiner Internetseite.
Die hohen Investitionen der damaligen BVB-Geschäftsführung mit Gerd Niebaum und Michael Meier hatten den BVB im Jahr 2005 mit einem auf Wachstum angelegten Geschäftsmodell finanziell fast ruiniert. Erst in letzter Sekunde hatte der Fußball-Bundesligist im März 2005 die drohende Insolvenz abwenden können. Mit dem Sanierungskonzept Watzkes gelang dem Traditionsverein dann der Neuanfang.
Zum ersten Jahrestag der Rettung am 14. März 2006 sagte Watzke: «Das war ein Schicksalstag für den BVB. Ich bekomme noch heute Schüttelfrost, wenn ich daran denke. Das Risiko, dass das Ding vor die Wand fährt, war beträchtlich.»
dpa
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