Montag, 20. Februar 2012 / 11:50 Uhr
Cottbus - Der FC Energie Cottbus und sein ehemaliger Manager Steffen Heidrich haben ihren Konflikt um Prämien-Nachzahlungen nicht beilegen können. Eine Güteverhandlung vor dem Cottbuser Arbeitsgericht endete ohne Ergebnis.
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Heidrich, der inzwischen einen Job als Sportdirektor beim Liga-Rivalen FC Erzgebirge Aue angetreten hat, fordert von seinem Ex-Verein 62 000 Euro Prämien aus der Pokal-Saison 2010/11, als Energie bis ins Halbfinale kam. Heidrich war zu diesem Zeitpunkt nach Konflikten mit dem damaligen Coach Claus-Dieter Wollitz schon beurlaubt. Sein bis 2011 laufender Vertrag war nie aufgelöst worden, er kassierte bis zum Vertragsende sein Gehalt von den Lausitzern.
Steffen Heidrich streitet sich noch mit Energie Cottbus um Prämien. Foto: Thomas Eisenhuth
Den vom Gericht geäußerten Vergleichsvorschlag auf der Basis von 8000 Euro wird der Verein nach Angaben von Energie-Anwalt Christian Quirling voraussichtlich nicht akzeptieren. Der FC Energie beruft sich auf einen Änderungsvertrag vom 1. Juli 2009, worin das Festgehalt aufgelistet ist, dazu Prämien für Punktspiele. Weitere Vergütungen seien nicht vereinbart worden.
Heidrich-Anwalt Klemens Rasel erklärte, dass man sich auf der Grundlage des Gerichtsvorschlags durchaus einigen könnte. Heidrich, der zum Gerichtstermin nicht in Cottbus erschien, beruft sich darauf, dass in der Praxis stets Prämien gezahlt worden seien. Sollten sich beide Parteien nicht außergerichtlich einigen, wird das Kammergericht Cottbus am 16. Mai über den Fall entscheiden.
dpa
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