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Kahn kritisiert Herthas Trainer-Politik

Berlin - Oliver Kahn hat einen Tag nach der Vorstellung von Otto Rehhagel als neuem Coach von Hertha BSC die Personalpolitik des Berliner Fußball-Bundesliga-Vereins kritisiert.

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Der frühere Weltklassetorhüter schrieb in seiner Kolumne bei «eurosport.yahoo.de»: «Nach vier Trainern in zweieinhalb Jahren lässt sich aktuell in Berlin keine kontinuierliche sportliche Linie erkennen. Hertha agiert nach dem "Trial and Error"-Prinzip - Versuch und Irrtum.»

Fachkritiker

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Oliver Kahn kommentierte die Personalpolitik von Hertha mit kritischen Worten. Foto: Andreas Gebert

Rehhagel ist der dritte Cheftrainer bei Hertha in dieser Saison nach Markus Babbel und Michael Skibbe. Dazu waren Rainer Widmayer kurz vor Weihnachten und das Duo Rene Tretschok/Ante Covic in der vergangenen Woche als Interimslösungen eingesprungen. Rehhagel soll den Berliner Verein vor dem Abstieg bewahren.

«Die Idee, einen Übergangstrainer bis zum Sommer zu verpflichten, ist offenkundig dem Willen von Manager Preetz geschuldet, kurzfristig den Klassenerhalt zu sichern», meinte Kahn. «Diese Idee bedeutet aber gleichzeitig, dass Preetz zur neuen Saison eine weitere, diesmal zukunftsfähige Trainerlösung benötigt.»

Kahn kritisierte einen vermeintlichen Trend in der Bundesliga, sich bei Misserfolg viel schneller als noch vor gut einem Jahrzehnt für überstürzte Trainerwechsel zu entscheiden. «Hohe Kosten und eine hohe Fluktuation beim Personal sind die Folge.»

dpa

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