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De Jong will Gladbach-Millionen mit Toren zurückzahlen

Mönchengladbach - Luuk de Jong ist da, der teuerste Transfer in der Historie von Borussia Mönchengladbach perfekt. Zwölf Millionen Euro soll der fünfmalige deutsche Fußballmeister nach zähen Verhandlungen an Twente Enschede überweisen.

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Und der 21 Jahre alte Niederländer möchte schon in der 50. Bundesligasaison eine Menge an seinen neuen Arbeitgeber zurückzahlen: «Ich bin Stürmer. Ich will Tore schießen. Und ich werde jeden Tag hart arbeiten», versprach de Jong bei seiner Präsentation im Borussia-Park.

Trikotwechsel

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Luuk de Jong posiert im Gladbach-Trikot. Foto: Daniel Naupold

Die Borussia ist mit dem Millionengeschäft um de Jong aktueller Einkaufskrösus der Bundesliga: In die Verpflichtungen des Niederländers, von Granit Xhaka (FC Basel/rund 8,5 Millionen Euro), Alvaro Dominguez von Atletico Madrid (rund 8,0) und Peniel Mlapa von 1899 Hoffenheim (rund 2,5) investierte der Verein bislang mehr als 30 Millionen Euro.

«Mehr geht nicht», sagte Sportdirektor Max Eberl. Diesen Ausgaben stehen allein durch die Verkäufe von Marco Reus für 17,1 Millionen Euro an Double-Gewinner Borussia Dortmund und von Dante für etwa 4,7 Millionen Euro an Rekord-Titelträger Bayern München gegenüber.

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«Natürlich», meinte Eberl, «wird Luuk de Jong an der Transfersumme gemessen. Aber er braucht Zeit, hier anzukommen. Wir sollten nicht zu viel Druck aufbauen.» Doch eines machte er klar: «Wir haben mit Marco Reus viele Tore verloren.» De Jong ist auserkoren, den Neu-Dortmunder, der 2011/2012 18 Erstligatreffer für den Überraschungs-Tabellenvierten erzielte, als Goalgetter im Team von Trainer Lucien Favre zu beerben.

«Wir freuen uns sehr, dass der Transfer endlich über die Bühne ist und Luuk am Freitag mit ins Trainingslager am Tegernsee reisen kann», meinte Eberl. «In Luuk de Jong bekommen wir einen hoch talentierten Angreifer, der trotz seiner erst 21 Jahre schon reichlich internationale Erfahrung mit dem FC Twente und der niederländischen Nationalmannschaft gesammelt hat.» De Jong passe zur Borussia, ergänzte Eberl: «Von der Altersstruktur, vom Ehrgeiz, von seiner Entwicklung.» Der Vertrag läuft bis 2017.

De Jong erzielte in den beiden vergangenen Spielzeiten in der niederländischen Ehrendivision in 75 Partien für Twente 39 Tore. In der niederländischen Nationalmannschaft kam er bisher in sieben Länderspielen zum Einsatz und erzielte dabei einen Treffer.

Schon am Dienstag war der Transfer eigentlich klar, nachdem Eberl lange um den in der Schweiz geborenen Topkandidaten gekämpft und dieses Ringen am Ende auch für die Borussia entschieden hatte. De Jong fehlte beim offiziellen Fotoshooting in Enschede - ohne Begründung seitens Twente.

Allein in der vergangenen Spielzeit gelangen de Jong bei 31 Liga-Einsätzen 25 Tore für Twente. Seine Meriten sind generell vielversprechend. Mit Twente wurde er 2010 Meister der Ehrendivision und holte ein Jahr später den Pokal. Die Vereinbarung mit Enschede lief eigentlich noch bis 2014 - doch die Borussia ließ im Werben um ihn nicht nach. Zeitweise schien es, als wolle der FC Twente die Preisspirale noch höher schrauben, zwischendurch war von etwa 15 Millionen Euro an Forderungen gen Gladbach die Rede.

Mit de Jong stehen 28 Spieler aus elf Ländern im aktuellen Kader von Favre. Der Altersdurchschnitt beträgt 24,4 Jahre.

Vereinsmitteilung

dpa

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