Sonntag, 22. Juli 2012 / 13:18 Uhr
London - IOC-Präsident Jacques Rogge hat im Korruptionsskandal des Fußball-Weltverbandes ein klärendes Gespräch mit FIFA-Boss Joseph Blatter angekündigt. Seine Ringe-Organisation werde aber vorerst nicht gegen die FIFA ermitteln, erklärte Rogge in London.
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«Wir haben in unserer Exekutive über dieses Thema gesprochen und unsere Ethik-Kommission hat uns empfohlen, die Entscheidung der neuen Ethik-Kommission der FIFA abzuwarten, die in der vergangenen Woche ins Leben gerufen wurde», erklärte Rogge.
IOC-Präsident Jacques Rogge (l) will sich mit FIFA-Chef Joseph Blatter unterhalten. Foto: Dominic Favre
Blatter, seit 1999 auch Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee (IOC), wird vorgeworfen, Kenntnis von der Schmiergeldaffäre um die inzwischen insolvente Schweizer Marketingfirma ISMM/ISL gehabt zu haben. In den veröffentlichten Dokumenten zu dieser Causa wurden Zahlungen in Millionenhöhe an den Ex-FIFA-Chef Joao Havelange und Ricardo Teixeira bestätigt.
Rogge will im Rahmen der am Dienstag beginnenden IOC-Session mit Blatter reden. Konfrontiert mit der Frage, welche Konsequenzen Blatter zu befürchten habe, meinte der Ober-Olympier: «Ich habe eine goldene Regel. Ich gebe nie Kommentare über meine Kollegen ab, aber ich werde in ein paar Tagen mit Blatter reden. Das ist selbstverständlich.»
dpa
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Franz Beckenbauer: Die Schweden sind keine Holländer - das hat man ganz genau gesehen.
1. lrvrvkvx schrieb am 11.09.2012 um 14:48:16:
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