Meldung

Blatter: Es herrscht Frieden in der FIFA

London - FIFA-Präsident Joseph Blatter gibt sich trotz der anhaltenden Kritik wegen der Schmiergeldaffäre im Welt- Fußballverband weiter unbeeindruckt.

anzeige

«Es herrscht Frieden in der FIFA, also lassen Sie uns den Reformprozess zu Ende bringen», sagte der 76-jährige Schweizer am Rande der Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in London.

FIFA-Chef

Foto: dpa Bild vergrößern

Joseph Blatter ist der Präsident der FIFA. Foto: Fredrik von Erichsen

Blatter bat zudem darum, die neue Ethikkommission ihre Arbeit machen zu lassen. Die Vorsitzenden der beiden Kammern dieser Kommission, die den Kampf gegen die Korruption voranbringen soll, sind der deutsche Richter Hans-Joachim Eckert und der US-Staatsanwalt Michael Garcia.

Die Frage, ob auch angebliche Unregelmäßigkeiten bei seiner Wahl zum FIFA-Präsidenten im Jahre 1998 untersucht würden, wollte Blatter nicht direkt beantworten: «Dazu gebe ich keinen Kommentar ab.» Um herauszufinden, ob etwas nicht gestimmt habe, sei die Kommission da. Dieser müssten alle notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden, damit sie ihre Aufgabe erfüllen könne. «Es ist ein Reformprozess, und wir machen Fortschritte», fügte er hinzu.

Dem FIFA-Boss wird unter anderem vorgeworfen, Kenntnis von der Schmiergeldaffäre um die inzwischen insolvente Schweizer Marketingfirma ISMM/ISL gehabt zu haben. Blatter weist das zurück. In den veröffentlichten Dokumenten zu dieser Causa wurden Zahlungen in Millionenhöhe an den früheren FIFA-Chef João Havelange und dessen Landsmann Ricardo Teixeira bestätigt.

dpa

Diesen Artikel bookmarken bei...
del.icio.us Mister Wong Technorati Google Linkarena Oneview Folkd YiGG

0 Kommentare | Kommentare verstecken

Kommentar schreiben


Bundesliga Live

Nie mehr die Bundesliga - Spiele verpassen: ab sofort bietet Ihnen fussball.com kostenlos an jedem Spieltag der 1. und 2. Fussball Bundesliga einen Live-Ticker.

Fussball Manager

Fussball Manager - FussballCup

Fussball-Spruch des Tages

Erich Ribbeck: Konzepte sind Kokolores.