Sonntag, 19. August 2012 / 12:12 Uhr
Berlin - Er ließ sich auch von einer blutenden Wunde über dem Auge nicht aufhalten. Metin Cakmak, geboren am 7. 7. 1987, Mittelfeldspieler beim Berliner AK, einem Fußball-Viertligisten aus der Hauptstadt.
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Der Student der Medieninformatik erzielte den ersten und auch den letzten Treffer beim denkwürdigen 4:0-Pokalcoup gegen 1899 Hoffenheim. Viel Zeit zum Jubeln mit seinen überglücklichen Teamkollegen blieb dem Angreifer nicht. Der Flieger stand bereit. Cakmak trat am Abend im ZDF-Sportstudio auf. «Dass es so klar wird, hätte ich nicht gedacht», meinte er dort.
Für BAK-Torschütze Metin Cakmak war der Sieg gegen Hoffenheim das Spiel seines Lebens. Foto: Marc Tirl
Schon vor dem Match hatte Cakmak von sich Reden gemacht. Es gebe keinen Hoffenheimer Spieler, um dessen Trikot man sich schlagen müsse. «Sie sind nicht Barcelona.» Sein eigenes Trikot mit der Nummer 18 dürfte indes beim BAK zum Sammlerobjekt werden.
Dabei mussten die Betreuer tricksen. Denn unmittelbar nach seinem Tor zum 1:0 erlitt Cakmak eine Wunde an der Augenbraue. Er blutete und bekam einen Kopfverband. Cakmak musste aber auch das Trikot wechseln. Weil kein zweites mit der Nummer 18 parat war, bastelten die Betreuer mit ein paar roten Klebestreifen aus der 16 eine 18 und er durfte wieder ran. Auf die Frage, ob es das «Spiel seines Lebens» gewesen sei, antwortete Cakmak: «Ja, auf jeden Fall.»
dpa
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