Sonntag, 19. August 2012 / 12:26 Uhr
Berlin - Es begann im Berliner Wedding. Im Dezember 1907 wurde dort der Berliner Athletik Klub 07 gegründet. Bereits im darauffolgenden Jahr wurde beim BAK auch Fußball gespielt.
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Erfolge ließen allerdings sehr lange auf sich warten. 1991 nahm der sportliche Aufstieg seinen Lauf. Bis 1999 schaffte es der BAK von der Kreisliga in die Oberliga. Mittlerweile gehört der Verein der Regionalliga an, der vierthöchsten Spielklasse in Deutschland.
In der Hauptstadt steht der Club praktisch immer im Schatten von Hertha BSC und dem 1. FC Union. Über die Grenzen hinaus ist der BAK dennoch bekannt. Im Juli 2006 wurde aus dem Berliner Athletik Klub der Berlin Ankaraspor Kulübü. Eigentlich sollten Spieler des türkischen Erstligisten Ankaraspor in der Berliner Filiale ausgebildet werden. Nach nur einem Jahr kündigten die Türken die Kooperation aber wieder auf.
Nicht ohne Folgen. Fast die gesamte Mannschaft verließ den Verein. Um den Verbleib in der Oberliga noch zu schaffen, wurde die erste Mannschaft mit Nachwuchsspielern aus der A-Jugend aufgefüllt. Der Plan ging auf. 2010 holte der BAK, längst wieder unter dem alten Namen Berliner Athletik Klub, den Landespokal. 2012 wiederholte der Verein den Cup-Gewinn. Nachdem die Berliner vor zwei Jahren in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals knapp mit 1:2 am FSV Mainz 05 gescheitert waren, sorgten sie mit dem 4:0 über 1899 Hoffenheim am Samstag für den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.
dpa
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