Fussball1. Bundesliga → Meldung

Magath mahnt: Kein Bock auf Augsburg-Helfer

Wolfsburg - Felix Magath hat überhaupt keinen Bock darauf, dass sich die ärgerliche Geschichte der Vorsaison wiederholt. «Ich möchte nicht schon wieder Trainer der Mannschaft sein, die den Augsburgern in die Saison hilft», erklärte der 59-Jährige vor dem erneuten Rendezvous mit dem FCA.

anzeige

Auswärts 0:2, daheim 1:2 - so lauteten die bitteren Ergebnisse der Magath-Truppe im vergangenen Spieljahr gegen den damaligen Liga-Neuling. Und Magath warnt vor Duell Nummer drei, das erneut auswärts stattfindet: «Augsburg ist nach zwei Niederlagen wieder im Abstiegskampf. Wir wissen, solche Mannschaften sind gefährlich.»

Feindbild

Foto: dpa Bild vergrößern

Trainer Felix Magath fürchtet in der dritten Begegnung mit dem FC Augsburg erneut zu verlieren. Foto: Peter Steffen

Und Magaths Truppe? Nach der verheerenden 0:4-Abreibung im Niedersachsen-Derby gegen Hannover 96 ist eine Reaktion gefragt. «In Augsburg muss es anders werden», forderte Magath. Aufwärts oder abwärts? Nach dem 1:0-Auftaktsieg in Stuttgart und der Heimpleite gegen Hannover stehen die «Wölfe» vor einer wegweisenden Partie, in der Magath elf echte Kerle im VfL-Trikot sehen will: «Wir werden auf eine Mannschaft treffen, die alles in diese Partie stecken wird: Einsatz, Laufbereitschaft, Kampf. Darauf müssen wir uns einstellen.»

Auf die Zähne beißen möchte dabei Stürmer Bas Dost. Der Siegtorschütze von Stuttgart laboriert noch an einer Fußverletzung, auflaufen soll der sieben Millionen Euro teure niederländische Neuzugang trotzdem. Magath findet den Ehrgeiz des Angreifers «stark». Bei der Belastung im Training sei man jedoch «vorsichtig» gewesen. «Seinem Einsatz steht aber nichts im Wege», sagte der Coach.

Tore - nicht nur von Dost - muss bei den Augsburgern notgedrungen Mohamed Amsif verhindern. Der marokkanische Nationaltorhüter rückt für den verletzten Ex-Wolfsburger Simon Jentzsch (Finger-OP) ins Team. Nervosität verbreitet das in Augsburg nicht, schließlich hat der 23 Jahre junge Amsif Routinier Jentzsch (36) schon im letzten Jahr in insgesamt sechs Partien (2 Siege, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen) mit guten Leistungen vertreten.

«Ich freue mich, wieder spielen zu können», erklärte Amsif, der bei den Olympischen Spielen in London «Spielpraxis auf höchstem Niveau gesammelt» habe, wie Trainer Markus Weinzierl hervorhob. «Er wird seine Sache gut machen», glaubt der Nachfolger von Jos Luhukay.

Bei der Jagd nach seinem ersten Sieg im Fußball-Oberhaus muss Weinzierl neben dem Ausfall von Jentzsch auch den von Offensivkraft Ja-Cheol Koo (Bänderriss) verkraften. Immerhin könnte das Comeback von Amsif ein gutes Omen sein: Auch beim 2:0-Premierensieg gegen Wolfsburg am 26. November 2011 stand Amsif im Augsburger Tor - und die Null stand!

dpa

Diesen Artikel bookmarken bei...
del.icio.us Mister Wong Technorati Google Linkarena Oneview Folkd YiGG

0 Kommentare | Kommentare verstecken

Kommentar schreiben


Bundesliga Live

Nie mehr die Bundesliga - Spiele verpassen: ab sofort bietet Ihnen fussball.com kostenlos an jedem Spieltag der 1. und 2. Fussball Bundesliga einen Live-Ticker.

Fussball Manager

Fussball Manager - FussballCup

Fussball-Spruch des Tages

Eine finnische Zeitung zitiert den walisischen Nationaltrainer: "Russische Juden sind mit die besten Stürmer der Welt". Das Originalzitat: "Rush an' Hughes are some of the best attackers in the world."