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Stanislawski: Mit Krisen-FC gegen alte Liebe St. Pauli

Köln - Pezzoni-Affäre, Finanzprobleme, Fehlstart - für Fußball-Trainer Holger Stanislawski hat das Zweitliga-Duell mit seiner «alten Liebe» FC St. Pauli ganz besondere Brisanz.

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18 Jahre stand der 42-Jährige als Spieler und Trainer in Diensten des Hamburger Kultclubs, bevor er nach seinem erfolglosen Intermezzo bei 1899 Hoffenheim beim 1. FC Köln landete. Nicht nur die übertragenden TV-Sender Sky und Sport1 rechneten mit einem Spitzenspiel zwischen den Traditionsteams am Montagabend.

Wiedersehen

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Kölns Trainer Holger Stanislawski trifft auf seinen Ex-Verein. Foto: Marius Becker

Doch auch so hat die Partie einen enormen Reiz, der durch die sportliche Konstellation und die in den vergangenen Wochen hochgekochte Affäre um die Flucht des von Fans bedrohten FC-Profis Kevin Pezzoni noch gewachsen ist. «Jetzt muss es weitergehen, das Thema ist für uns beendet», betont Stanislawski.

Sein in vier Spielen noch siegloses Team braucht gegen die Hanseaten, die mit fünf Punkten ihrem Anspruch ebenfalls hinterherhinken, dringend ein Erfolgserlebnis. Die Bedeutung für ihn und den Bundesliga-Absteiger spielt Stanislawski bewusst herunter. Man sei nach fünf Spielen noch nicht auf- oder abgestiegen, betonte er. «Ich bleibe da cool.»

Doch der Druck wächst mit jeder Niederlage. Denn schließlich soll Stanislawski den FC zurück ins Oberhaus führen. «Ein Sieg gegen St. Pauli würde sicherlich vieles erleichtern», sagt Abwehrspieler Christian Eichner vor den anstehenden vier Partien in zwölf Tagen.

dpa

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