Montag, 1. Oktober 2012 / 15:01 Uhr
Minsk - Bei der 5:1-Generalprobe wurde Alexander Hleb noch geschont, beim Duell gegen den FC Bayern will sich der ehemalige Bundesliga-Profi wieder in Erinnerung bringen.
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«Ich glaube daran, dass ich im Winter in eine große Liga wechseln werde», sagte der 31-Jährige, der am Dienstag mit BATE Borissow gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister aus München antritt. «Ich weiß, dass wir für viele eine No-Name-Mannschaft sind.» Aber mit 16 Pflichtspielen ohne Niederlage sowie dem 3:1 zum Gruppen-Auftakt in Lille ließ das Team aufhorchen.
Klangvolle Namen gibt es keine im Kader des achtmaligen weißrussischen Meisters. Und Hleb würde auch lieber auf einer größeren Bühne, gerne der Bundesliga, auftreten. Der einstige Wunderknabe bereut längst, dass Kapitel Barcelona zu schnell zugeschlagen zu haben. «Zu 95 Prozent war es mein Verschulden, dass es in Barcelona nicht geklappt hat», sagte der danach wiederholt ausgeliehene Mittelfeldakteur der «Welt am Sonntag».
Über Krylia Sowjetow Samara kam er zu dem Verein zurück, von dem er vor mehr als einem Jahrzehnt zum VfB Stuttgart aufgebrochen war. Eigene Fehler und Verletzungen haben ihn verändert. «Ich liebe Fußball, ich ordne ihm jetzt alles unter. Das habe ich früher nicht getan.»
dpa
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