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Frust nach Holtbys Patzer - Dutt: Rückspiel offen

Die deutschen U 21-Junioren sind trotz des 1:1 im Playoff-Hinspiel gegen die Schweiz optimistisch, die EM-Endrunde 2013 in Israel noch zu erreichen. Allerdings fehlt im Rückspiel Abwehrchef Kirchhoff.

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Leverkusen - Der Frust nach dem verschenkten Sieg war groß, doch die Chance auf die EM-Teilnahme ist immer noch realistisch. «Das ist zwar ärgerlich und verändert die Ausgangsposition, lässt aber alles offen für das Rückspiel», befand Robin Dutt.

Mannschaftskapitän

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Ausgerechnet Lewis Holtby ist gegen die Schweiz ein entscheidender Fehler unterlaufen. Foto: Marius Becker

Das enttäuschende 1:1 (0:0) der deutschen U 21-Junioren im Playoff-Hinspiel gegen die Schweiz soll nach Meinung des neuen DFB-Sportdirektors am Dienstag in Luzern umgebogen werden. «Das wäre sehr wichtig, sonst wäre eine U 21 zum zweiten Mal nacheinander gescheitert. Das darf eigentlich bei uns in Deutschland nicht sein», sagte Dutt dem verbandseigenen »DFB-TV».

Auch Trainer Rainer Adrion, der in 20 Spielen seit September 2010 mit seiner Mannschaft nur einmal verlor, ist zuversichtlich im Rückspiel zu bestehen. «Das Ergebnis ist natürlich unzureichend, aber ich bin sicher, dass wir auch in der Lage sind, auswärts zu gewinnen», sagte der DFB-Coach. «Wir haben den Vorteil, dass unsere Spieler schon zum Stammpersonal in der Bundesliga zählen und internationale Erfahrung haben. Diese Spieler sind Drucksituationen vor einer großen Kulisse gewohnt», meinte Dutt.

Eigentlich war nach einem harten Stück Arbeit am Freitagabend in der Leverkusener BayArena alles angerichtet. Die deutsche Mannschaft war über weite Strecken spielüberlegen. «Dann haben wir es geschafft, den Gegner in die Knie zu zwingen und das 1:0 errungen», sagte Adrion. Sebastian Rudy hatte per Foulelfmeter (82.) den späten Führungstreffer vor 7382 Zuschauern erzielt. Doch nach einem Patzer ausgerechnet von Kapitän Lewis Holtby gelang den Gästen, die in der Schlussphase nach der Roten Karten gegen Fabian Schär in Unterzahl agierten, noch der Ausgleichstreffer durch Josip Drmic (87.).

«Ich hätte die Situation auch anders lösen können. Da kriegt man natürlich ein mulmiges Gefühl, wenn man den Zweikampf verliert», sagte Holtby. «Aber wir werden uns aufrappeln und in Luzern alles geben», versprach der Kapitän. Dabei hatte die DFB-Elf genug Chancen, um einen beruhigenden Vorsprung herauszuspielen. Allein Peniel Mlapa hatte in der 4., 53. und 60. Minute drei dicke Torchancen. Selbst nach dem Ausgleich boten sich Holtby und dem eingewechselten Karim Bellarabi in der Nachspielzeit noch die Möglichkeiten zum Siegtreffer. «Wir hätten uns ein besseres Ergebnis erspielen können, wenn wir die Chancen besser genutzt hätten», befand Torhüter Leno.

Im Rückspiel muss die deutsche Mannschaft vor mehr als 10 000 Zuschauern in der Swisspoarena in Luzern gewinnen oder ein Unentschieden mit mindestens zwei Treffern erreichen. «Das wird ein heißer Tanz», sagte Adrion. Zudem fehlt dem DFB-Team Abwehrchef Jan Kirchhoff wegen einer Gelbsperre. «Das ist unentschuldbar. Das tut mir leid für die Mannschaft», sagte der Innenverteidiger. Auch die Hoffnung auf eine Rückkehr des erkrankten Sebastian Rode hat sich zerschlagen. Der Mittelfeldspieler liegt mit einer Mandelentzündung flach. «Das macht keinen Sinn», meinte Adrion.

dpa

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1 Kommentar | Kommentare verstecken

1. gemo schrieb am 07.04.2013 um 07:23:21:

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