Freitag, 26. Oktober 2012 / 15:48 Uhr
Dresden - Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden lehnt das derzeit vorliegende Positionspapier «Sicheres Stadionerlebnis» der Deutschen Fußball Liga (DFL) ab.
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Wie der Verein mitteilte, will der Club die «pauschal angedrohten, beschlossenen oder verhängten Strafmaßnahmen wie Nacktkörperkontrollen, Reduzierung oder Abschaffung von Stehplätzen in Stadien sowie das Verbot von Fan-Utensilien rundweg ablehnen». Deshalb sei aus Sicht des Vereins «in unverhältnismäßig hohem Maß das Millionen Menschen verbindende Freizeiterlebnis 'Stadionbesuch' beeinträchtigt». Zudem würden die Ideen des Papiers die Clubs in «ihrem Streben nach konstruktiver und auf Interessenausgleich angelegter Zusammenarbeit mit ihren Fans» zurückwerfen.
Dynamo Dresden lehnt das Positionspapier «Sicheres Stadionerlebnis» der DFL ab. Foto: Thomas Eisenhuth
Neben Dynamo gibt es noch zahlreiche weitere Vereine, die das Papier ablehnen. Die DFL hat darauf bereits mit dem Vorschlag reagiert, eine Informationsveranstaltung für die 36 Profi-Clubs zu veranstalten. Borussia Dortmund und Bayern München hatten das angedachte Sicherheitskonzept zuletzt begrüßt. Die DFL hatte zudem noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Positionspapier weder um ein abschließendes Konzept noch um ein finales Arbeitsergebnis handele.
dpa
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