Samstag, 27. Oktober 2012 / 15:44 Uhr
München - Eintracht Braunschweig bleibt unangefochten an der Spitze der 2. Fußball-Bundesliga. Die Niedersachsen hielten dank eines 1:1 (1:0) im direkten Duell gegen den härtesten Verfolger Hertha BSC ihren Fünf-Punkte-Vorsprung auf Platz zwei.
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Erzgebirge Aue schoss den VfL Bochum durch ein 6:1 (3:0) noch tiefer in die sportliche Krise. Der MSV Duisburg fuhr mit dem 2:0 (1:0) beim Aufsteiger SV Sandhausen seinen zweiten Saisonsieg ein, rangiert aber weiter auf dem letzten Tabellenplatz.
Der Braunschweiger Marcel Correia (l) und Herthas Nico Schulz kämpfen um den Ball. Foto: Peter Steffen
In einem keineswegs hochklassigen Spitzenspiel erwiesen sich die Braunschweiger einmal mehr als hocheffizient. Kapitän Dennis Kruppke traf mit einem satten Distanzschuss schon in der 25. Minute zur Eintracht-Führung. Bei den Berlinern lief offensiv lange kaum etwas zusammen, bis Adrian Ramos (78.) per Kopf den letztlich verdienten Ausgleich erzielte.
«Wir haben wahnsinnig viel investieren müssen», erkannte Hertha-Coach Jos Luhukay. «Am Ende mussten wir den Druck erhöhen, dann ist uns zum Glück noch das 1:1 gelungen», sagte er. Sein Gegenüber Torsten Lieberknecht sprach von einem «gerechten Ergebnis».
Aue hatte seinen Sieg bei teils heftigem Schneefall gegen ganz biedere Bochumer schon nach zehn Minuten und den Toren von Fabian Müller (7.), Ronny König (9.) und Jan Hochscheidt (10.) eingetütet. Später legten Hochscheidt (46.), König (49.) und Thomas Paulus (59./Foulelfmeter) nach, der kurz vor Schluss unglücklich auch noch ins eigene Tor traf (90.).
Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn Bochums Zlatko Dedic nicht schon nach fünf Minuten einen Strafstoß vergeben hätte. So aber bleibt der VfL Tabellen-16., und die Lage für Trainer Andreas Bergmann wird zunehmend bedrohlicher. «Ich bin fassungslos über den Spielverlauf und das Ergebnis. Wir haben uns heute abschlachten lassen. Das darf nicht sein», sagte Sportchef Jens Todt.
Dem MSV Duisburg reichte schon eine durchschnittliche Leistung zum Sieg in Sandhausen. Mit einem Doppelschlag schoss Sören Brandy (33./60.) die «Zebras» zu drei ersehnten Punkten.
dpa
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Uli Stielike: Mal ist die Suppe dick, mal ist sie dünn... nur wenn nichts Flüssiges drin ist, gibt es einen ätzenden Geruch.
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