Mittwoch, 27. April 2005 / 14:32 Uhr
Hamburg - Mit erheblichen Personalsorgen und der Hypothek von überwiegend verpatzten Generalproben geht das UEFA-Pokal-Quartett in die Hinspiel-Duelle um die Endspiel-Teilnahme.
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Der vom Abstieg bedrohte AC Parma will im Heimspiel gegen ZSKA Moskau wie schon in den Runden zuvor sogar einige Asse für den sportlichen Überlebenskampf in der Serie A schonen. «Es wäre natürlich eine fantastische Leistung, das Finale zu erreichen. Aber leider finden beide Halbfinalpartien zu einem für uns sehr ungünstigen Zeitpunkt statt», erklärte AC-Coach Pietro Carmignani seine Strategie. «Wir haben im Abstiegskampf wichtige Heimspiele gegen AS Livorno und AS Rom, die müssen wir beide gewinnen.» Verteidiger Daniele Bonera stimmte ihm zu: «Es ist wertlos, den UEFA-Cup zu gewinnen und dann abzusteigen.»
Parmas Trainer Pietro Carmignani gestikuliert am Spielfeldrand.
Carmignani will daher die Star-Akteure Alberto Gilardino und Domenico Morfeo zunächst auf die Bank setzen. Zudem stehen Parma, das 0:3 beim AC Mailand verlor, vier verletzte Profis und der gesperrte Australier Mark Bresciano nicht zur Verfügung. ZSKA Moskau, dessen Punktspiel am Wochenende gegen Torpedo Moskau extra für eine optimale Vorbereitung auf das wichtige UEFA-Cup-Spiel verlegt wurde, hat dagegen bis auf den verletzten Stürmer Vagner Love alle Mann an Bord: Auch Mittelfeldakteur Ferreyra hat seine Wehwehchen auskuriert.
Große Verletzungsprobleme plagen den AZ Alkmaar vor dem Gastspiel bei Sporting Lissabon. Verteidiger Jan Kromkamp erlitt am Samstag bei der 1:2-Pleite bei RKC Waalwijk eine Sprunggelenksblessur - er fällt für den Rest der Saison ebenso aus wie seine Stammspieler - Kollegen Martijn Meerdink und Joris Mathijsen. Nach zuletzt vier Niederlagen in fünf Punktspielen ist für Alkmaar die Champions League in weite Ferne gerückt. Sporting hat bei drei Punkten Rückstand auf Benfica Lissabon bessere Chancen, quälte sich zuletzt aber zu einem mageren 0:0 gegen Abstiegskandidat Academica Coimbra. Gegen Alkmaar muss ein Heimsieg her, um dem Ziel der Finalteilnahme am 18. Mai im eigenen Alvalade-Stadion einen Schritt näher zu kommen. Trainer Jose Peseiro bangt noch um die angeschlagenen Profis Douala und Martins.
dpa
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