Sonntag, 12. Juni 2005 / 13:53 Uhr
Mainz - Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hofft bei den Heimspielen im UEFA-Pokal in Frankfurt/Main auf große Kasse. Die Rheinhessen rechnen bei den Spielen in der Main-Metropole mit Einnahmen von etwa 360 000 statt 180 000 Euro, obwohl sie zunächst nur die unteren Ränge der Commerzbank-Arena mit einem Fassungsvermögen von etwa 20 400 der insgesamt 48 500 Sitze gemietet haben.
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Die Europäische Fußball-Union UEFA schreibt aus Sicherheitsgründen vor, dass nur Sitzplatz-Karten verkauft werden dürfen. Im Bruchwegstadion hätten deshalb nur 10 000 Karten angeboten werden können. «Sollte die Nachfrage erheblich größer sein, können wir auch die Oberränge dazunehmen», sagte FSV-Manager Christian Heidel.
Die Mainzer hatten sich nach kurzer Verhandlung mit dem Stadionbetreiber in Frankfurt auf einen Umzug nach Hessen geeinigt. «Das ist die vernünftigste Lösung, die sich bei drei Alternativen mit Kaiserslautern, Frankfurt oder unserem Stadion angeboten hat. Wir tragen das Geschäftsrisiko etwa zu gleichen Teilen», erklärte Heidel. Gegen das 85 Kilometer entfernte Kaiserslautern habe die Distanz gesprochen, da die Fans selbst mit der S-Bahn innerhalb von 30 Minuten direkt vor das Frankfurter Stadion fahren könnten.
Großes Glück hatte Mainz in das internationale Fußball-Geschäft gebracht, nachdem der Club als deutscher Vertreter in der Fair-Play- Wertung der UEFA einen Platz beim Losverfahren erhalten und gewonnen hatte. Die Auslosung für die Qualifikations-Runde wird am 24. Juni in Nyon ergeben, ob die Mainzer im Hinspiel am 14. Juli oder Rückspiel am 28. Juli Heimrecht genießen. Sollte das Heimspiel auf den 14. Juli fallen, müsste der FSV allerdings in das Bruchwegstadion ausweichen, da die Commerzbank-Arena an diesem Tag nicht zur Verfügung steht.
dpa
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