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Wolfsburg droht das Aus - HSV-Coach: Sind weiter

Hamburg - Die Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg und Hamburger SV haben sich bei ihren ersten Pflichtspiel-Prüfungen schwer getan.

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Während den Wolfsburgern durch das 2:2 (0:0) im Hinspiel gegen Sturm Graz das Aus im UI-Cup droht, plant der HSV nach dem 4:1 (0:1) gegen Popeda Prilep schon für die dritte Runde gegen Uniao Leiria. «Das lassen wir uns nicht mehr nehmen», sagte der Hamburger Trainer Thomas Doll, dessen Team gegen die Mazedonier aber nur eine Spielhälfte überzeugte.

Torschütze

Wolfsburgs argentinischer Nationalspieler D'Alessandro (l) gegen Adam Ledwon.

Vor der für eine Partie im so genannten Strohhalm-Cup bemerkenswerten Kulisse von 27 612 Zuschauern in der AOL-Arena in Hamburg waren Guy Demel (49. Minute), Alexander Laas (67.), Charles Takyi (71.) und Piotr Trochowski (72.) die Torschützen für den HSV. Zur Führung der erschreckend schwachen Gäste hatte Aleksandar Popovski (44.) getroffen. «Wir mussten in der zweiten Halbzeit zwei, drei Schippen drauf legen», sagte Doll. Dank des klaren Erfolges wird es für den 39-Jährigen nicht schwer, den Spagat zwischen Weiterkommen und sinnvoller Saisonvorbereitung zu bewältigen. «Es ist wichtig, mit so einem Vorsprung dahinzufahren. Wir können unser volles Trainingsprogramm durchführen und müssen keine Rücksicht nehmen», betonte er ungeachtet des Spiels am 10. Juli in Prilep.

Im Gegensatz zu den Hanseaten benötigen die Wolfsburger nach dem 2:2 nun am 9. Juni im Arnold-Schwarzenegger-Stadion in Graz einen Kraftakt. «Körperlich haben wir ein wenig abgebaut, man hat gemerkt, dass Graz schon etwas weiter ist in der Vorbereitung. Aber nächste Woche zum Rückspiel sind wir auch wieder ein bisschen weiter», sagte VfL-Coach Holger Fach. Miroslav Karhan (50.) und Andres D'Alessandro (53.) erzielten vor 8376 Zuschauern die Tore für Wolfsburg. Bojan Filipovic (51.) und David Mujiri (80.) trafen für die Gäste. Beim Debüt für die Niedersachsen konnte sich Millionen-Einkauf Mike Hanke nicht entscheidend in Szene setzen. «Ich bin ein wenig enttäuscht von meiner Leistung. Ich merke, dass ich jetzt eine Pause brauche», sagte der Nationalspieler.

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Dagegen steigen die sieben Nationalspieler um Neuzugang Rafael van der Vaart beim Hamburger SV wieder ins Training ein. Ob der Belgier Emile Mpenza noch lange dabei ist, ist nicht endgültig geklärt. Zwar lehnte der HSV ein erstes Angebot von Olympiakos Piräus für den Stürmer ab, doch möglicherweise legt der griechische Meister noch einmal nach. Dem Vernehmen nach lag die erste Offerte bei rund zwei Millionen Euro. In der Sommerpause hatte Kapitän Daniel van Buyten mehrfach mit einem Wechsel kokettiert, nun sorgten die Spekulationen um Mpenza für Unmut bei Doll. «Das geht nicht. Jeder kann sich Gedanken um seine Zukunft machen, aber bitteschön intern und es nicht jedes Mal rauspoltern», sagte Doll.

Die Stimmung trübte nicht nur der Transferpoker um Mpenza, sondern vor allem die Verletzung des Namibiers Collin Benjamin, der sich das Knie verdrehte. «Es sieht nicht so gut aus», sagte Doll, der ebenso wie der Defensiv-Allrounder auf die Diagnose des Arztes wartet. Benjamin muss zur Kernspintomographie.

dpa

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