Samstag, 9. Juli 2005 / 19:43 Uhr
Graz - Der VfL Wolfsburg hat mit Glück und Geschick die dritte Runde im UI-Cup erreicht. Der Fußball-Bundesligist gewann das Zweitrunden-Rückspiel bei Sturm Graz mit 3:1 (1:0) und verhinderte nach dem enttäuschenden 2:2 im Hinspiel ein vorzeitiges Aus.
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Zwei Mal Torjäger Martin Petrow (12./Foulelfmeter, 78.) und der eingewechselte Juan Menseguez (90.+3) erzielten die Tore für das Team von Trainer Holger Fach, das in der nächsten Runde auf den schwedischen Erstligisten IFK Göteborg trifft.
Silvestre von SK Sturm Graz versucht gegen Thiam noch an den Ball zu kommen.
Der klare Erfolg täuscht jedoch über den Spielverlauf hinweg. Fach hatte sein Team gegenüber dem Hinspiel auf vier Positionen verändert. Das zahlte sich zunächst aus. Der von Atletico Madrid umworbene Petrow erzielte durch einen umstrittenen Foulelfmeter die Führung. Nach einer ungestümen Aktion des Grazer Verteidigers Gerald Säumel hatte sich VfL-Spielmacher Andres D'Alessandro im Strafraum fallen lassen. Die Chance zum 2:0 vergab danach Diego Klimowicz (21.).
Nach der Pause erhöhte die Sturm-Mannschaft vor 6712 Zuschauern den Druck und der VfL verlor die Übersicht. Fast folgerichtig erzielte Graz durch einen 16 Meter-Schuss von Günther Neukirchner (69.) den Ausgleich, der das Aus für die Niedersachsen bedeutet hätte. Doch der Bundesligist hatte Glück. Ein Schuss von Petrow wurde von Säumel unglücklich und unhaltbar ins eigene Netz abgefälscht. Und Menseguez stellte in der Nachspielzeit mit einem Tor aus stark abseitsverdächtiger Position den Endstand her.
dpa
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