Freitag, 29. August 2008 / 20:14 Uhr
Mainz - Dank Aristide Bancé hat der FSV Mainz 05 den VfL Osnabrück mit 4:2 (2:1) besiegt und die Tabellenführung der 2. Fußball-Bundesliga verteidigt.
anzeige
In seinem ersten Punktspiel für die Gastgeber war der Stürmer aus Burkina Faso mit zwei Kopfballtoren (44./55. Minute) der Mann des Tages. Vor 19 300 Zuschauern hatte Srdjan Baljak (36.) die Rheinhessen am Freitagabend in Führung gebracht, Tim Hoogland (85.) sorgte für die späte Entscheidung. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Mainzer nur noch zu zehnt. Milorad Pekovic hatte nach einem groben Foulspiel die Rote Karte gesehen (79.). Osnabrück kam durch ein Eigentor von Peter van der Heyden (42.) und Lars Fuchs (53.) zweimal zum Ausgleich.
Erst spät wurden die Niedersachsen gegen eine nicht immer sattelfeste Mainzer Abwehr mutiger, kamen aber nach Fuchs' Treffer aber kaum noch zu Chancen. Die Mainzer gingen ihrerseits fahrlässig mit den vielen Möglichkeiten um. Nikolce Noveski (4.) und der nach seiner Sperre für Felix Borja in die Startelf gerutschte Bancé (5.) vergaben beste Chancen bei Kopfbällen.
Erst Baljak schaffte es, VfL-Torhüter Stefan Wessels mit einem Schuss ins kurze Eck zu überraschen. Den glücklichen Ausgleich für die Gäste beantwortete Bancé postwendend mit seinem ersten Tor für die Mainzer. Auch beim erneuten Ausgleich des VfL halfen die Gastgeber mit: Torhüter Dimo Wache ließ einen Schuss nach vorn abprallen, Fuchs hatte beim zweiten Versuch keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken. Nach Bancés 3:2 sorgte erst Hooglands Treffer für Beruhigung in den Mainzer Reihen.
dpa
0 Kommentare | Kommentare verstecken
Nie mehr die Bundesliga - Spiele verpassen: ab sofort bietet Ihnen fussball.com kostenlos an jedem Spieltag der 1. und 2. Fussball Bundesliga einen Live-Ticker.
"Fussball ist mehr als nur ein Sport. Fussball ist Euphorie, Religion und Droge zugleich." Aktuelles zur Droge Fussball, spitz und ohne redaktionelle Schranken, aus unserem Fussball Blog
Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Eduard Geyer (Ex-Trainer von FC Energie Cottbus [im Abstiegskampf mit Cottbus] nach einem Spiel im TV-Interview): Es muss eine Kehrtwende geben. Und die muss 360 Grad sein.
Kommentar schreiben