Freitag, 3. Oktober 2008 / 22:43 Uhr
Bielefeld - Der Karlsruher SC hat seinen Aufwärtstrend in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt und den ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison gefeiert.
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Die Badener setzten sich mit 2:1 (1:0) bei Arminia Bielefeld durch und verbesserten sich zum Auftakt des 7. Spieltags vorläufig auf den neunten Rang (9 Punkte). Vor 20 900 Zuschauern in der nicht ausverkauften Schüco-Arena trafen Massimilian Porcello (15. Minute) und Sebastian Freis (52.) für die Gäste. Für Bielefeld reichte es nur noch zum Anschlusstreffer durch Nico Herzig mit einem Kopfball (86.). «Wir haben uns nach einer schwachen Anfangsphase gefunden und unsere Chancen verwertet», sagte KSC-Coach Edmund Becker. Und Kollege Michael Frontzeck musste anerkennen: «Ich denke, insgesamt geht der Sieg vom KSC in Ordnung.»
Dennoch hatten die Ostwestfalen den besseren Start erwischt. «Nur haben wir den Faden verloren», meinte Frontzeck, der Daniel Halfar für den verletzten Oliver Kirch (Unterarm-Bruch) aufbot. Nur knapp verpassten die Hausherren in der achten Minute die Führung, nachdem sich Top-Torjäger Artur Wichniarek über links durchgetankt hatte. Seine Hereingabe hätte KSC-Profi Maik Franz per Flugkopfball fast ins eigene Tor bugsiert, der Außenpfosten rettete aber.
Die taktisch clever und geordnet auftretenden Badener kamen in der 15. Minute zu ihrer ersten zwingenden Chance, die gleich mit dem Torerfolg belohnt wurde. Zunächst konnte Arminen-Ersatzkeeper Dennis Eilhoff einen Schuss von Freis aus spitzem Winkel noch parieren. Beim anschließenden Eckball tauchte der in den vergangenen Spielen jeweils tadellose Eilhoff am Ball vorbei, so dass Porcello mühelos ins freie Tor einschieben konnte. «Wir wollten gewinnen, aber wir wären auch mit einem Punkt zufrieden gewesen», meinte der Torschütze, der als ehemaliger Bielefelder auf große Jubelszenen verzichtete.
Die Ostwestfalen wirkten nach dem Gegentreffer geschockt. In der 37. Minute hatte Christopher Katongo dann aber doch die Riesenchance zum Ausgleich: Sein Distanzschuss landete jedoch am Pfosten. Dabei wäre der Karlsruher Ersatz-Schlussmann Jean-Francois Kornetzky, der Markus Miller nach dessen im Wolfsburg-Spiel erlittener Kopfprellung vertrat, chancenlos gewesen. Die Einzelaktion war bezeichnend für das Spiel der Arminen, die zu umständlich agierten, sich zu wenig anboten und die nötige Kreativität im Mittelfeld vermissen ließen.
Zudem kam der KSC sehr druckvoll aus der Kabine und suchte die rasche Vorentscheidung. Zunächst ließ Freis noch zwei Gelegenheiten aus (50./51.), ehe er eine Minute später traf. Eilhoff konnte einen Schuss des nach seiner Hüftverletzung zurückgekehrten Joshua Kennedy nur abklatschen lassen, so dass dessen Sturmkollege Freis kein Problem hatte, seinen vierten Saisontreffer zu erzielen. Die Aufholjagd der Arminen mit dem Treffer von Herzig kam zu spät.
dpa
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Toni Schumacher (in bezug auf das Foul an Battiston): Dann zahl' ich ihm seine Jacketkronen.
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