Samstag, 24. April 2010 / 18:37 Uhr
Leverkusen - Bayer 04 Leverkusen hat die Europa-League-Teilnahme so gut wie sicher in der Tasche, aber die Champions-League nach dem 3:0 (1:0)-Sieg gegen Abstiegskandidat Hannover 96 weiter fest im Visier.
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«Es ist ein Teilerfolg, aber wir wollen Platz drei», sagte Bayer-Torjäger Stefan Kießling. Der Nationalstürmer war vor 30 210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena mit seinen Saisontoren 20 und 21 (25./88.-Foulelfmeter) maßgeblich am Erfolg beteiligt. Treffer Nummer drei erzielte Burak Kaplan (64.) für die personell geschwächte Werkself, die den ersten Erfolg nach fünf sieglosen Partien in der Fußball-Bundesliga feiern konnte. Für die Niedersachsen wird es im Tabellenkeller immer düsterer: Nur zweimal hatten sie in der Liga-Geschichte zum gleichen Zeitpunkt weniger Punkte als aktuell - und stiegen ab.
«In den letzten Wochen haben wir teilweise brillant gespielt, aber ohne Ertrag. Heute waren wir nicht so gut, doch das Ergebnis hat gestimmt», urteilte Leverkusens Cheftrainer Jupp Heynckes nach dem «großen Stück Arbeit». Er musste den Ausfall von einem halben Dutzend Stammkräfte kompensieren. Neben Nationaltorwart René Adler (Rippenbruch) fehlten auch Gonzalo Castro, Tranquillo Barnetta und Daniel Schwaab sowie die Langzeitverletzten Simon Rolfes und Renato Augusto. Im Blickpunkt stand besonders der 19-jährige Adler-Ersatz Fabian Giefer, den die harmlosen 96-Profis aber wenig prüften. Überraschend hatte Heynckes in Kaplan eine weitere Nachwuchskraft aufgeboten - ein Glücksgriff. «Die jungen Spieler haben ihre Sache sehr gut gemacht», lobte der Trainer.
Wegbereiter des Erfolges war Kaplan: In der 25. Minute passte er auf Kießling, der das 1:0 erzielte. Nach Pass von Toni Kroos erzielte Nachwuchsmann Kaplan (64.) selbst das 2:0. «Ich glaube, meine Chance genutzt zu haben», sagte er nach seinem zweiten Erstliga-Einsatz.
Bei den vor einer Woche von Bayern München mit 7:0 deklassierten Hannoveranern herrscht neben Existenz- auch Personalnot. Elf Profis standen 96-Coach Mirko Slomka nicht zur Verfügung, um die Bayern- Blamage auszubügeln. «Wir haben konzentriert und mutig nach vorne gespielt und hätten nicht verlieren müssen», meinte Slomka. Dem Tabellenvorletzten können wohl nur noch zwei Siege die Hoffnung auf den Klassenverbleib erhalten. «Wir nehmen Positives mit für das Heimspiel gegen Mönchengladbach. Wir haben noch alle Chancen», so Slomka.
In der 36. Minute reklamierten die Niedersachsen zurecht ein Handspiel von Bayer-Innenverteidiger Manuel Friedrich im eigenen Strafraum, das aber Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer nicht ahndete. «Wenn man 0:3 verliert, sollte man so etwas nicht heranziehen», sagte der Trainer der Niedersachsen, die engagiert auftraten. «Die Mannschaft hat Charakter gezeigt, doch da muss noch mehr kommen», sagte 96-Präsident Martin Kind.
dpa
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Toni Schumacher (in bezug auf das Foul an Battiston): Dann zahl' ich ihm seine Jacketkronen.
1. sxsleuc schrieb am 09.12.2010 um 01:59:37:
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