Sonntag, 9. Mai 2010 / 16:56 Uhr
Karlsruhe - Der Karlsruher SC hat den erhofften versöhnlichen Saisonabschluss in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Der KSC blieb zwar beim 1:1 (1:1) gegen SpVgg Greuther Fürth zum siebten Mal nacheinander unbesiegt, fiel aber in der Abschlusstabelle noch auf den zehnten Platz zurück.
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Anton Fink brachte die anfangs deutlich überlegenen Karlsruher in der 18. Minute in Führung. Christopher Nöthe glich aber noch vor der Pause bei einer der wenigen Fürther Chancen zum 1:1 aus (36.).
Markus Miller sah das Spiel nach einer Meinungsverschiedenheit mit Trainer Markus Schupp nur von der Tribüne aus. Der Torwart wollte bei seiner letzten Partie für den KSC nach sieben Jahren noch einmal von Beginn an spielen, Schupp den 28-Jährigen aber nur für seinen Nachfolger Kristian Nicht einwechseln. Das lehnte Miller ab, der Trainer strich ihn deshalb aus dem Kader.
Auf die Mannschaft wirkte sich diese Unruhe aber zunächst nicht negativ aus. Der KSC war in der ersten halben Stunde das bessere Team und hatte vor allem spielerisch klare Vorteile. In dieser Phase hätte noch mehr herausspringen können als nur ein Tor durch Fink.
Nöthes Ausgleich fiel in der 36. Minute überraschend, doch danach gestalteten die Gäste das Spiel ausgeglichener. In der zweiten Halbzeit gab es trotz des großen Einsatzes beider Teams nur noch wenige Torchancen. Die beste vergab Fink eine Minute vor Schluss.
dpa
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Heribert Faßbender: Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.
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