Sonntag, 11. November 2007 / 15:59 Uhr
Aachen - Auch mit dem neuen Sportchef Klaus Toppmöller hat der 1. FC Kaiserslautern den Befreiungsschlag in der 2. Fußball- Bundesliga verpasst. Die Pfälzer unterlagen im Duell der Ex- Bundesligisten bei Alemannia Aachen trotz guter Leistung mit 1:2 (0:1).
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Kaiserslautern steckt damit weiter tief im Kampf gegen den Abstieg. Vor 20 773 Zuschauern auf dem Aachener Tivoli vergab die Mannschaft von FCK-Trainer Kjetil Rekdal zahlreiche gute Torchancen. Nach dem Treffer von Patrick Milchraum (6.) und dem von Laurentiu Reghecampf verwandelten Foulelfmeter (69.) blieb Kaiserslautern auch im siebten Auswärtsspiel ohne Sieg. Der Anschlusstreffer von Erik Jendrisek in der Nachspielzeit kam zu spät. Die vor eigenem Publikum ungeschlagenen Aachener hielten mit dem fünften Saisonsieg Kontakt zum vorderen Tabellen-Drittel.
Der Aachener Thomas Stehle (l) im Kopfballduell mit dem Lauterer Patrice Bernier.
Bereits nach wenigen Minuten hatten die «Roten Teufel» durch Aimen Demai und Josh Simpson gute Einschussmöglichkeiten, doch Alemannias Torhüter Stephan Straub reagierte wie auch später bei einem Schuss von Axel Bellinghausen (18.) prächtig. Nach dem 1:0 von Milchraum liefen die Lauterer dem Rückstand vergeblich hinterher. Simpson (35.) ließ eine weitere Großchance aus. Im Gegenzug bewahrte FCK- Schlussmann Tobias Sippel gegen Matthias Lehmann seine Elf zwei Mal vor einem höheren Rückstand.
Nach dem Wechsel standen die Aachener noch tiefer, Lauterns Offensiv-Spieler konnten sich kaum noch gut in Szene setzen oder fanden in Straub ihren Meister. Nach einem Foul von Mathieu Beda an Hrvoje Vukovic verhängte Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus in ihrem dritten Zweitligaspiel ihren ersten Strafstoß. Spezialist Reghecampf sorgte kompromisslos für die Entscheidung. Jendriseks 1:2 in den Sekunden vor dem Ende nutzte nichts mehr.
dpa
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