Montag, 26. November 2007 / 22:07 Uhr
Kaiserslautern - Nullnummer im Rheinland-Pfalz-Derby: Aufstiegsaspirant FSV Mainz kam in der 2. Fußball-Bundesliga beim Abstiegskandidaten 1. FC Kaiserslautern über ein 0:0 nicht hinaus.
anzeige
Im mit Spannung erwarteten Duell vor 39 115 Zuschauern leisteten sich beide Teams über weite Strecken ein schwaches Spiel. Mainz konnte seine Tabellenposition nicht bestätigen, bleibt aber mit dem ersten Auswärts-Remis auf Platz drei. Kaiserslautern spielte zum dritten Mal in Serie vor eigenene Publikum ohne Gegentor, bleibt aber auf einem Abstiegsplatz.
Kaiserslauterns Björn Runström (r) im Kopfballduell mit dem Mainzer Nikolce Noveski (l).
Beide Teams boten lange Zeit ein Lokalderby der schlechteren Art. Die Mainzer, die das Comeback von Markus Feulner wegen einer erneuten leichten Knieblessur verschieben mussten, zeigten zehn Minuten ansehnliche Kombinationen. Danach passten sie sich dem Niveau der Pfälzer an. Große Chancen gab es hüben wie drüben nicht, die Zuschauer waren schon dankbar für Schüsse, die Richtung Tor gingen. Einzig FSV-Schlussmann Daniel Ischdonat musste einmal zeigen, wofür er bezahlt wird, als er einen Schuss von Joshua Simpson parieren musste (38.). Bei den Mainzern war der Ecudorianer Felix Borja ein Totelausfall, einzig Chadli Amri sorgte mit seiner Schnelligkeit für einige Lichtblicke.
Nach der besten Mainzer Einschussmöglichkeit durch Daniel Gunkel (47.) brachten die «Roten Teufel» mehr Feuer in die Partie. Simpson (54.) und Björn Runström (62.) forderten Ischdonat zu Glanzparaden. Lautstark forderte der FCK nach 58 Minuten einen Elfmeter, als Neven Sobotic im Zweikampf mit Runström den Arm ausfuhr und den Skandinavier im Gesicht traf. Schiedsrichter Felix Brych sah aber kein Vergehen. Auf Mainzer Seite näherten sich der sehr bemühte Tim Hoogland (67.) und Gunkel noch einmal vielversprechend dem FCK-Tor an.
dpa
0 Kommentare | Kommentare verstecken
Nie mehr die Bundesliga - Spiele verpassen: ab sofort bietet Ihnen fussball.com kostenlos an jedem Spieltag der 1. und 2. Fussball Bundesliga einen Live-Ticker.
"Fussball ist mehr als nur ein Sport. Fussball ist Euphorie, Religion und Droge zugleich." Aktuelles zur Droge Fussball, spitz und ohne redaktionelle Schranken, aus unserem Fussball Blog
Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Eduard Geyer (Ex-Trainer von FC Energie Cottbus [im Abstiegskampf mit Cottbus] nach einem Spiel im TV-Interview): Es muss eine Kehrtwende geben. Und die muss 360 Grad sein.
Kommentar schreiben