Samstag, 9. Februar 2008 / 18:44 Uhr
Bochum - Mit dem ersten Auswärtspunkt im neuen Jahr hat der FC Energie Cottbus wieder Hoffnung im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga geschöpft. Die Mannschaft aus der Lausitz erreichte beim VfL Bochum ein 3:3 (1:2), steht damit allerdings weiter auf einem Abstiegsplatz.
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Die seit vier Heimspielen unbesiegten Bochumer hingegen mussten sich eine Woche nach dem Überraschungssieg in Bremen mit einem mageren Punkt begnügen. Vor 22 075 Zuschauern im rewirpower-Stadion erzielten Michal Papadopulos (45. Minute), Ervin Skela (69.) und Branko Jelic (79.) die Gäste-Tore. Kristian Ipsa (7., Eigentor), Stanislav Sestak (42.) und Benjamin Auer trafen für den VfL.
«Das war eine sehr schwere Woche für uns, darum bin ich mit dem Punkt sehr zufrieden. Die Mannschaft hat große Moral bewiesen», befand Energie-Trainer Bojan Prasnikar. Bochums Coach Marcel Koller sagte: «Wir sind sicher nicht glücklich, dieses Spiel hätten wir nach Hause fahren müssen. Das ist eine gefühlte Niederlage.»
Bei optimalen äußeren Bedingungen und frühlingshaften Temperaturen um 16 Grad starteten die Bochumer verheißungsvoll in diese Partie. Trainer Marcel Koller schickte die zuvor in Bremen 2:1 siegreiche Elf ins Rennen und hatte schon in der 7. Minute nach der ersten Tormöglichkeit Grund zum Jubeln. Nach einem Eckball von Winter-Neuzugang Mimoun Azaouagh verlängerte Energie-Verteidiger Ipsa den Ball unhaltbar für Torhüter Gerhard Tremmel ins eigene Netz zur Führung der Gastgeber.
Die Gäste, bei denen insgesamt sechs Profis fehlten, hatten den zuletzt verletzten Daniel Ziebig für Dusan Vasiljevic wieder im Team und ließen sich durch den Rückstand zunächst nicht irritieren. Nur fünf Minuten nach dem Bochumer Führungstreffer vergaben Dennis Sörensen, der an Jan Lastuvka scheiterte, und Ziebig, der nur die Querlatte traf, eine Doppelchance zum Ausgleich.
Gegen die zweikampfstarken Gäste hatte der VfL keinen leichten Stand. Azaouagh scheiterte in der 23. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an Tremmel. Kurz vor der Pause gelang VfL-Torjäger Sestak nach schöner Einzelleistung mit seinem neunten Saisontor das 2:0, doch kurz darauf nutzte Papadopulos einen Fehler in der Bochumer Abwehr und erzielte den Anschlusstreffer (45.). Für den neuen Tschechen in Cottbus war es schon das zweite Tor im zweiten Spiel.
Auch nach dem Wechsel blieben die Lausitzer gefährlich. Zunächst fand Papadopulos mit einem Heber in Lastuvka seinen Meister (51.), danach versuchte sich Stanislav Angelow mit einem Distanzschuss, der nur knapp das Tor verfehlte (55.). Mit Auers Treffer zum 3:1 (68.) schien die Partie für Bochum entschieden, doch im Gegenzug verkürzte Skela nach einem groben Lastuvka-Patzer auf 2:3. Dem eingewechselten Jelic gelang elf Minuten vor Schluss sogar noch das 3:3.
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Eduard Geyer (Ex-Trainer von FC Energie Cottbus [im Abstiegskampf mit Cottbus] nach einem Spiel im TV-Interview): Es muss eine Kehrtwende geben. Und die muss 360 Grad sein.
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