Fussball1. Bundesliga → Spielbericht

Bayern München deklassiert Leverkusen mit 5:2

Leverkusen - Der deutsche Fußball-Meister hat nach dem erfolgreichen Saison-Auftakt höchst meisterlich nachgelegt. Mit dem 5:2 (3:1)-Erfolg bei Bayer Leverkusen buchte Bayern München aus zwei Spielen die maximale Punktzahl und ist schon wieder ganz oben.

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Gleichzeitig gelang dem Team von Trainer Felix Magath die eindrucksvolle Revanche für das 1:4 vor einem Jahr und der elfte Sieg in der Bundesliga hintereinander. Letztmals verlor der 19-malige Titelträger am 13. März mit 0:1 beim FC Schalke 04.

Bayer Leverkusen - Bayern München

Der Leverkusener Ramelow (l) stört Ballack beim Kopfball.

Für Meister-Coach Magath war die Spielanalyse nicht einfach: «Es ist schwer, das Spiel zu bewerten. Dass man auswärts in einer Viertelstunde zwei Tore erzielt, passiert nicht alle Tage», sagte Magath, nachdem vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena der Ex-Leverkusener Michael Ballack (3. Minute), der überragende Torjäger Roy Makaay (11./56./60.) mit seinen Saisontreffern drei bis fünf sowie der erstmals in der Bundesliga erfolgreiche Iraner Ali Karimi (35.) im 27. Auftritt in Leverkusen den 11. Bayern-Sieg perfekt gemacht hatten.

Außerdem holten die Bayern den 1000. Auswärtspunkt in ihrer Erstliga-Geschichte. Für die enttäuschenden Gastgeber trafen Dimitar Berbatow zum 1:2 per Foulelfmeter (32.) und Marko Babic (83.) zum 2:5-Endstand. Für Trainer Klaus Augenthaler war die Partie nach der 35. Minute entschieden: «Das 1:3 hat uns das Genick gebrochen.»

Magath musste lediglich in der Vierer-Abwehrkette den gesperrten Valérien Ismael durch Martin Demichelis ersetzen. Im Vergleich zum 3:0-Auftakterfolg gegen Mönchengladbach waren Karimi und Bixente Lizarazu neu in der Startformation. Augenthaler standen nach dem 4:1 in Frankfurt Jan-Ingwer Callsen-Bracker (Fußbruch), Jens Nowotny (Aufbautraining) und der noch nicht spielberechtigte Kroate Josip Tadic nicht zur Verfügung.

Aus drei Angriffen machten die Münchner durch Ballack und Makaay zwei schnelle Tore. Die Bayer-Innenverteidigung mit den Brasilianern Juan und Roque Junior war völlig überfordert. Und selbst als Berbatow nach einem Rempler von Lizarazu an Andrej Woronin auf 1:2 verkürzte, tat das dem meisterlichen Auftritt der Gäste keinen Abbruch.

«Wir sind immer zum falschen Zeitpunkt kalt erwischt worden», sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler nach den ersten 45 Minuten, in denen Carsten Ramelow (28.) die obere Torstange des Bayern-Gehäuses traf und kurz nach dem 1:2 Nationalkeeper Oliver Kahn zu einer Fußabwehr zwang (34.). Nach dem Wechsel blieb das Anrennen der Gastgeber aus. Stattdessen setzten die Münchner ihren Sturmlauf, unterstützt durch katastrophale Fehler der Bayer-Abwehr wie vor dem 1:5 von Athirson, erfolgreich fort. Babic gelang nur noch der Anschlusstreffer.

dpa

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