| Name | Per Mertesacker |
| Trikotnummer | 17 |
| Verein | Werder Bremen |
| Vorherige Vereine | Hannover 96 (1995-2006), TSV Pattensen (bis 1995) |
| Position | Abwehr |
| Geburtsdatum | 29. September 1984 |
| Geburtsort | Neubrandenburg |
| Größe | 1,96 m |
| Gewicht | 85 kg |
| Familie | ledig |
| Homepage | www.permertesacker.de |
Mittwoch, 28. Mai 2008 / 17:18 Uhr
In der Abwehr beim SV Werder Bremen hat nur einer das Sagen: Per Mertesacker. Seine Zweikampfstärke, Schnelligkeit und das intelligente Stellungsspiel ist in der Fußball-Bundesliga beinahe konkurrenzlos. Und spätestens seit der WM 2006 in Deutschland kennen den 1,96-Meter-Mann auch Stürmer-Stars wie Zlatan Ibrahimovic oder Luca Toni. Der «baumlange» Innenverteidiger spielte vor heimischem Publikum ein überragendes Turnier. Von allen WM-Spielern hatte «Merte» mit die besten Zweikampfwerte - ohne auch nur einmal die Gelbe Karte zu sehen.
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Die Länderspielkarriere des gebürtigen Hannoveraners begann mit einem Gänsehaut-Erlebnis: Im Oktober 2004 debütierte Mertesacker vor 110 000 Zuschauern im Teheraner Azadi-Stadion. Jürgen Klinsmann schickte den damals 20-Jährigen neun Minuten vor dem Ende der Partie gegen Iran für den verletzten Christian Wörns auf den Platz. Seit diesem Kurzeinsatz ist Mertesacker aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht mehr wegzudenken: Mittlerweile läuft er ganz selbstverständlich von Beginn an auf und gilt trotz seiner jungen Jahre bereits als Abwehrchef der DFB-Auswahl.
Abzusehen war Mertesackers rasanter Aufstieg nach seiner Jugend nicht. Sein Bundesliga-Debüt hatte Mertesacker im November 2003 als Spieler von Hannover 96, also nur ein knappes Jahr vor seinem ersten Länderspiel. Er hatte zuvor keine Nachwuchsmannschaft des DFB durchlaufen und hätte als Teenager beinahe sogar ganz mit dem Fußball aufhören müssen. Als 14-Jähriger musste Mertesacker auf Rat der Sportmediziner etwa ein Jahr pausieren - wegen eines enormen pubertären Wachstumsschub hatte er Gelenkprobleme und ein irreparabler Knieschaden drohte.
Vielleicht sind es derartige Erfahrungen, die den Jung-Star auch während seines kometenhaften Aufstiegs - nach der erfolgreichen WM 2006 sicherte sich Werder Bremen die Dienste des Innenverteidigers - nicht abheben ließen. So bewahrte sich Mertesacker Normalität abseits des oft überdrehten Profi-Fußballs. Die Ableistung seines Zivildienstes in einem Heim für geistig Behinderte ist nur ein Beispiel.
(Stand: Mai 2008)
dpa
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