Daten zu Torsten Frings im Überblick

Name Torsten Frings
Trikotnummer 8
Verein SV Werder Bremen
Vorherige Vereine FC Bayern München (2004-2005), Borussia Dortmund (2002-2004), SV Werder Bremen (1997-2002), Alemannia Aachen (1990-1997), Rhenania Alsdorf (1988-1990), Rot-Weiß Alsdorf (bis 1988)
Position Mittelfeld
Geburtsdatum 22. November 1976
Geburtsort Würselen
Größe 1,82 m
Gewicht 80 kg
Familie verheiratet, zwei Kinder
Homepage www.torsten-frings.com

Torsten Frings im Porträt

Die deutschen Spieler bei der EM: Torsten Frings

Torsten Frings hat mit starken Leistungen in den letzten Bundesligaspielen dem SV Werder Bremen Tabellenplatz zwei gesichert und sich bei Bundestrainer Joachim Löw eindrucksvoll für die EURO 2008 empfohlen. «Ich hole mir das Selbstvertrauen in den Spielen. Ich fühle mich gut und mein Knie macht keine Probleme», sagte Frings und fügte hinzu: «Ich war schon öfter schwer verletzt und bin immer wieder zurückgekommen. So ist es auch jetzt.»

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Eine Innenbandverletzung am rechten Knie hatte Frings über Monate außer Gefecht gesetzt. Diese hat der 31-Jährige nun endgültig auskuriert - und damit ist der Weg für eine erfolgreiche EM frei. «Wenn alles passt, hat die Mannschaft das Zeug dazu, Europameister zu werden. Wir dürfen während des Turniers nur nicht zu viele Ausfälle haben», lautet die Prognose von Frings.

Torsten Frings

Foto: dpa Bild vergrößern

Torsten Frings spielt in der deutschen Nationalmannschaft im Mittelfeld.

Dabei weist das EM-Jahr 2008 erstaunliche Parallelen zum WM-Jahr 2006 auf: Damals wäre dem Bremer Dauerrenner kurz vor Saisonende beinahe ein zu spät erkannter Wadenbeinbruch zum Verhängnis geworden und hätte dem Allrounder fast das WM-Aus beschert. Doch nach intensiver medizinischer Behandlung und fünfwöchiger Zwangspause bestand für den Unterschenkel «keine Gefahr mehr». Drei Spieltage vor dem Bundesliga-Finale kehrte der defensive Mittelfeldstratege auf den Platz zurück und spielte danach eine fantastische WM. Allerdings mit einem kleinen Wermutstropfen: Das Halbfinale gegen den späteren Weltmeister Italien musste sich Frings von der Tribüne aus ansehen. Wegen einer Rangelei nach dem Viertelfinalspiel gegen Argentinien wurde der Bremer nachträglich von der FIFA gesperrt.

Routinier Frings ist ein Mann für die großen Turniere. Bei der WM 2002 in Asien hatte er als Rechtsverteidiger großen Anteil am Finaleinzug. Als schnell, ballsicher und dribbelstark ist der 31-Jährige bekannt. Eine weitere Stärke von Frings ist das blitzschnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff. In der Elf von Bundestrainer Joachim Löw spielt der Bremer einen klassischen «Sechser» und ist auf der Position vor der Abwehr gesetzt.

Für den ganz besonderen Beistand hat der vielfach tätowierte Vater ein spezielles Mittel parat - die Namen seiner beiden Töchter Lisa-Katharina und Lena hat er sich als Glücksbringer in seine Fußballschuhe einsticken lassen.

Auf Vereinsebene hat Frings in der Bundesliga schon vieles erlebt. Bevor er an der Weser sesshaft wurde, zog es den Profi zu den Top-Clubs Borussia Dortmund und Bayern München. Der BVB-Finanzskandal begründete während der EURO 2004 in Portugal seinen damals ersehnten Wechsel zum deutschen Rekordmeister. Doch nach einem verkorksten Jahr verließ Frings den FC Bayern in Richtung Norden, wo sich der der gebürtige Würselener am wohlsten fühlt. Im Mai 2007 schlug Frings dann ein Angebot des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin aus und verlängerte stattdessen vorzeitig bis 2011 bei seinem SV Werder Bremen.

(Stand: Mai 2008)

dpa

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1 Kommentar | Kommentare verstecken

1. WILLISMARITZA20 schrieb am 07.12.2010 um 02:08:49:

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