| Name | David Odonkor |
| Trikotnummer | 19 |
| Verein | Betis Sevilla |
| Vorherige Vereine | Borussia Dortmund (1998-2006), Bünder SV (bis 1998) |
| Position | Mittelfeld |
| Geburtsdatum | 21. Februar 1984 |
| Geburtsort | Bünde/Westfalen |
| Größe | 1,72 m |
| Gewicht | 74 kg |
| Familie | verheiratet |
| Homepage | www.david-odonkor.de |
Mittwoch, 28. Mai 2008 / 17:16 Uhr
Bei der WM 2006 spielte sich Flügelflitzer David Odonkor in die Herzen der Fußballfans. Völlig überraschend zog ihn der damalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann aus dem Hut. Eigentlich saß der Neuling auf gepackten Koffern für die U 21-Europameisterschaft. Doch der ehemalige BVB-Renner rechtfertigte seine Nominierung als starker Ergänzungsspieler, der nicht zuletzt das wichtige 1:0 gegen Polen in der Vorrunde vorbereitete und ein ums andere Mal mit seinen unbekümmerten Flankenläufen bis zur gegnerischen Grundlinie beeindruckte.
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Nach der WM kam der Anruf aus Sevilla und der sympathische Rechtsaußen wechselte für 6,5 Millionen Euro Ablöse in die spanische Liga. Statt des erhofften Schritts nach vorn, warfen ihn allerdings zwei Knie-Operationen erst einmal aus der Bahn. Zum Ende der vergangenen Saison fasste Odonkor langsam wieder Fuß als Einwechselspieler. Kritiker werfen ihm vor, sein Spiel sei zu berechenbar. Auch sein Abschluss ist nicht häufig von Erfolg gekrönt. Bis zur Euro 2008 gelang ihm im Nationalmannschaftsdress lediglich ein Tor.
Bundestrainer Joachim Löw hält trotzdem an ihm fest, denn in der Nationalmannschaft wächst Odonkor über sich hinaus. Zudem gehört der Sohn eines Ghanaers und einer Deutschen, der vor seiner Profi-Karriere als Postbote arbeitete, zu den Lieblingen bei den Fans. In Österreich und der Schweiz kann Odonkor als Joker damit vielleicht seinen größten Trumpf ausspielen: Den «zwölften Mann», die Zuschauer im Stadion, mobilisieren.
(Stand: Mai 2008)
dpa
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