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1860 München: Ismaik will Gerber als Geschäftsführer, anders als der e.V.

Foto: Hasan Ismaik/Imago/Sven Simon


Der Film “die unendliche Geschichte” wurde einst in den Bavaria Studios vor den Toren Münchens gedreht. Es scheint, als finde dieser seine Fortsetzung mittlerweile in Giesing, wo der einstige Deutsche Meister und inzwischen Regionalligist TSV 1860 München beheimatet ist. Ein Skandal jagt dort die nächste Posse und aktuell gibt es wieder ein neues, internes Streitthema: die Besetzung des Postens des Geschäftsführers. Investor Hasan Ismaik befürwortet seinen Liebling Franz Gerber. Der e.V., also der eigentliche Verein, wünschte sich lieber Michael Scharold als neuen Geschäftsführer, welcher zuvor schon deren Finanzchef war.

Neuer Geschäftsführer soll am Montag bestimmt werden

Gesucht wird jedenfalls ein Nachfolger von Markus Fauser, der erst seit Juni 2017 Geschäftsführer der KgaA war, nun aber wie viele seiner Vorgänger schon nach kurzer Zeit die Brocken hinwirft und sich von diesem Amt zurückzieht. Michael Scharold war bis März noch beim FC Schalke 04 beschäftigt, einem einstigen Skandalclub wie 1860 München, der seine Professionalisierung aber erfolgreich vorangetrieben hat. Ein schlagendes Argument für Scharold, der vom e.V. bevorzugt wird. Da dieser dank der 50+1-Regel noch die Mehrheit im Verein besitzt, ist davon auszugehen, dass Scharold auf dem für den 08.01.2018 angesetzten Treffen des vierköpfigen Beirats der Geschäftsführung auch zum Geschäftsführer bestimmt wird. Damit wäre erneut Ismaik mit einer seiner personellen Wünsche nicht durchgekommen. Dieser hatte durch seinen Bruder Yahya Ismaik anklingen lassen, dass man sich Franz Gerber als Fausers Nachfolger wünsche. Gerber war von 2010 bis 2013 sportlicher Leiter bei Jahn Regensburg, zuvor kurzzeitig in selber Funktion auf Madagaskar tätig. Doch noch sind die Mehrheitsverhältnisse im e.V. so, dass dieser das letzte Wort in derartigen Fragen hat.

Ismaiks Favorit Gerber hat aktuell eigentlich kein Interesse

Problematisch für die von Ismaik favorisierte Variante ist aber ohnehin auch noch ein anderer Aspekt. Franz Gerber hatte unlängst durchblicken lassen, dass er angesichts der gegenwärtigen Zustände beim TSV 1860 München mit zwei nicht gerade kooperierenden Fraktionen kein Interesse habe, dort tätig zu werden. Was die Gerber-Inthronisierung noch mal ein Stück unwahrscheinlicher werden lässt. Nach der zu erwartenden Installierung von Scharold könnte Gerber höchstens zusätzlich zu diesem für den TSV 1860 München tätig werden. Angesichts weiterhin klammer Kassen wäre eine solche, zusätzliche Planstelle wohl kaum finanzierbar. Es dürfte also darauf hinauslaufen, dass Franz Gerber sich gar nicht mit der Frage wird beschäftigen müssen, ob er für den TSV 1860 München tätig werden möchte.

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