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2. Fußball Bundesliga: VfB Stuttgart und Hannover 96 praktisch aufgestiegen

Auf den ersten Blick gab es einen Spieltag vor dem Saisonende der 2. Fußball-Bundesliga 2016/2017 einen großen Sieger. Denn Hannover 96 setzte sich verdient mit 1:0 im Spitzenspiel gegen den VfB Stuttgart durch. Damit schlossen die Niedersachsen zum fünfmaligen Deutschen Meister auf und dürfen nun wie die Schwaben auch von der direkten Rückkehr ins Fußball-Oberhaus träumen. Dies lag vor allem an einem anderen Ergebnis, an dem ein Team aus Niedersachsen beteiligt war.

Braunschweiger 0:6 Klatsche ebnet den Weg für den VfB Stuttgart und Hannover 96

Dabei handelt es sich um Eintracht Braunschweig, den Tabellendritten der 2. Fußball-Bundesliga. Denn der dritte Aspirant um den Wiederaufstieg ins Oberhaus erwischte am Sonntag, den 14.05.2017 einen rabenschwarzen Tag. Während Trainer Torsten Lieberknecht vor dem Anpfiff der Partie noch über enormen Sonnenschein bei wichtigen Spielen sprach, leisteten sich seine Spieler anschließend eine Einstellung wie bei einem Testspiel im Hochsommer. Mit 0:6 ging Eintracht Braunschweig bei Arminia Bielefeld unter, das noch auf den Klassenerhalt hofft. Somit rutschte die Eintracht nun von Rang zwei auf Position drei und hat die schlechtesten Karten im Rennen um den Aufstieg. Aktuell stellt sich die Tabellensituation wie folgt dar:

  • 1. VfB Stuttgart – 66 Punkte – 59:36 Tore (+23)
  • 2. Hannover 96 – 66 Punkte – 50:31 Tore (+19)
  • 3. Eintracht Braunschweig – 63 Punkte – 48:35 Tore (+13)

Da der Tabellenvierte 1. FC Union Berlin etwas überraschend mit 0:1 zuhause gegen den 1. FC Heidenheim verloren hat, droht der Eintracht immerhin keine Gefahr mehr von den Hauptstädtern. Somit hat Eintracht Braunschweig wenigstens die Play-Offs – voraussichtlich gegen den Hamburger SV – sicher.

Grundsätzlich aber können die Lieberknecht-Schützlinge auch noch den direkten Aufstieg schaffen, wie wir nachfolgend aufzeigen wollen.

Die Spiele am 34. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga 2016/2017

Der 34. und letzte Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga 2016/2017 wird am Sonntag, den 21.05.2017 um 15:30 Uhr ausgetragen. Dabei sind in Sachen Aufstieg in die Fußball-Bundesliga vor allem drei Spiele von entscheidender Bedeutung:

  • VfB Stuttgart gegen Würzburger Kickers (17.)
  • SV Sandhausen (11.) gegen Hannover 96 und
  • Eintracht Braunschweig gegen Karlsruher SC (18.)

Somit also haben die Braunschweiger am letzten Spieltag die einfachste Aufgabe. Denn die Badener sind bereits abgestiegen. Zudem ist fraglich, ob der KSC am letzten Spieltag wirklich alles geben wird, insbesondere wenn es am Ende darum geht, dass der Erzrivale aus der Landeshauptstadt, der VfB Stuttgart, nicht aufsteigen könnte. Der VfB hat auf dem Papier auch eine einfache Aufgabe. Allerdings kämpft Würzburg noch um den Klassenerhalt. Zudem stellen die 60.000 Zuschauer im eigenen Stadion sowie die mehreren Tausend auf dem benachbarten Canstatter Wasen, die das Spiel auf einer Video-Leinwand sehen, durchaus eine Drucksituation dar. Einfach wird es auch für Hannover 96 nicht unbedingt. Denn der SV Sandhausen kann befreit aufspielen, geht es für das Team aus Baden-Württemberg um nichts mehr, während Hannover zumindest punkten muss, um direkt aufzusteigen.

So steigen die drei verbliebenen Kandidaten direkt auf

Blicken wir nun darauf, wie die drei verbliebenen Kandidaten im Aufstiegsrennen direkt aufsteigen können.

VfB Stuttgart
Die beste Ausgangslage hat der VfB Stuttgart. Der fünffache Deutsche Meister ist mit einem Heimsieg oder einem Unentschieden gegen die Würzburger Kickers direkt aufgestiegen. Dann spielen die Ergebnisse auf den anderen Plätzen keine Rolle mehr. Sollten die Schützlinge von Hannes Wolf aber ihr letztes Heimspiel verlieren gegen die Würzburger Kickers, dann geht das große Rechnen los. Dann nämlich sind die Schwaben nur aufgestiegen, wenn gleichzeitig auch Hannover 96 verliert oder aber Eintracht Braunschweig gegen den Karlsruher SC nicht gewinnt, beziehungsweise wenn Eintracht Braunschweig bei einem Sieg nicht gleichzeitig zehn Tore auf den VfB aufholt. Sollte also beispielsweise der VfB Stuttgart mit 0:2 verlieren gegen Würzburg, dann müssten die Niedersachsen 9:0 gegen den Karlsruher SC gewinnen, da der VfB auch mehr Tore erzielt hat bislang als Braunschweig. Wenn also Stuttgart zum Beispiel 0:1 verliert und Braunschweig gleichzeitig 9:0 gewinnt, dann ist der Deutsche Meister von 2007 aus dem Schwabenland mit 66 Punkten und 59:37 Tore gegen 66 Punkte und 57:35 Tore trotzdem aufgestiegen! Realistisch gesehen ist es kaum vorstellbar, dass der VfB Stuttgart nicht wiederaufsteigt.

Hannover 96
Für Hannover 96 gilt Ähnliches wie für den VfB Stuttgart, allerdings mit einer nicht ganz so günstigen Konstellation. Fakt ist: Bei einem Sieg oder einem Remis in Sandhausen ist Hannover 96 definitiv direkt aufgestiegen, unabhängig von allen anderen Resultaten. Sollten die Niedersachsen jedoch das Gastspiel am Hardtwald verlieren, dann geht auch bei der Breitenreiter-Truppe das Rechnen los. Sollte nämlich Braunschweig zeitgleich gegen den Karlsruher SC gewinnen, dann entscheidet auch hier das Torverhältnis über den direkten Aufstieg. Vor dem letzten Spieltag geht Hannover dabei mit einem Vorteil von sechs Toren Unterschied ins Rennen. Wenn also beispielsweise der SV Sandhausen 2:0 gewinnt, dann darf Braunschweig maximal 3:0 gewinnen, damit Hannover noch aufsteigt. Sollte Braunschweig nämlich im Falle einer 0:2 Hannover-Pleite mit 4:0 gewinnen, dann stünden beide Teams aus Niedersachsen bei 66 Punkten, Hannover mit 50:33 Toren, Braunschweig mit 52:35 Toren und damit mit zwei mehr erzielten Toren.

Interessant wird es übrigens, wenn Hannover mit zwei Toren Unterschied ab 2:4 und höher in Sandhausen verlieren sollte und Braunschweig den KSC gleichzeitig mit vier Toren Unterschied ab 4:0 schlagen sollte, so beispielsweise bei folgenden Resultaten:

  • SV Sandhausen – Hannover 96 5:3
  • Eintracht Braunschweig – Karlsruher SC 5:1

In diesem Beispiel haben beide Teams wieder 66 Punkte vorzuweisen, so wie beide auch jeweils ein Torverhältnis von 53:36 Toren. In diesem Falle wäre dann Hannover 96 direkt aufgestiegen. Dann nämlich zählt der direkte Vergleich zwischen beiden Teams. Hier konnte sich Hannover beim Auswärtsspiel im Derby ein 2:2 sichern, während zuhause knapp mit 1:0 gewonnen wurde.

Eintracht Braunschweig
Die 0:6 Pleite von Eintracht Braunschweig bei Arminia Bielefeld am vorletzten Spieltag dürfte realistisch gesehen die Aufstiegsträume der Niedersachsen schon zum Platzen gebracht haben. Denn wie die Beleuchtung der Situation vorab schon aufgezeigt hat, muss Eintracht Braunschweig auf jeden Fall gegen den Karlsruher SC sehr hoch gewinnen. Zudem benötigen die Niedersachsen gleichzeitig auch eine hohe Niederlage von mindestens einem der beiden vor ihnen stehenden Teams. Realistisch gesehen sollte sich Braunschweig bereits auf die Relegation vorbereiten!

Die Einschätzung der Wettanbieter

Dies sehen übrigens auch die führenden Wettanbieter so. Denn der kurze Blick auf die Quoten der Sonntagsspiele zeigt auf, dass die Wettanbieter am letzten Spieltag mit einem Heimsieg des VfB Stuttgart gegen die Würzburger Kickers rechnen. Die höchste Quote zahlt hier noch Tipico mit 1,35, während bwin schon bei einem Remis eine Quote von 7,00 bietet. Der Sieg der Würzburger wird von Bet365 mit 10,00 honoriert. Mit einem Sieg von Hannover in Sandhausen lässt sich immerhin noch mehr Gewinn machen (1,70 bei Tipico), während ein Remis den vierfachen Einsatz bei Tipico bringt. Sollte Sandhausen jedoch gewinnen, gibt es 5.50 bei Bet365. Auch Eintracht Braunschweig geht natürlich als klarer Favorit gegen den Karlsruher SC ins Rennen. Die höchste Quote für einen Heimsieg bietet hier Bet365 mit 1.25, während ein Karlsruher Sieg beispielsweise zweistellige Quoten bringen würde. Interessant ist aber auch, dass die Wettanbieter eher weniger an einen allzu hohen Sieg der Niedersachsen glauben. Schon ein 5:0 würde das 24-fache des Einsatzes bringen.

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