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3. Liga: SC Paderborn vor der Pleite

Droht nun der totale Absturz? Vor gerade einmal zweieinhalb Jahren war der SC Paderborn noch Tabellenführer (!) der 1. Bundesliga. Aktuell befindet man sich nach zwei Abstiegen in Folge erneut in Abstiegsgefahr. Diesmal allerdings in der 3. Liga, in der man mit 28 Punkten auf dem vorletzten Platz und damit einem direkten Abstiegsplatz liegt. Der Absturz in die Regionalliga droht, dann wäre man nur noch viertklassig. Ein beispielloser sportlicher Absturz ist mehr als wahrscheinlich. Doch es kommt noch schlimmer für den Club in Westfalen. Jetzt droht auch noch die Insolvenz. Präsident Wilfried Finke eröffnete dem Publikum auf der Mitgliederversammlung am Montag, dass der aktuelle Spielbetrieb nur wegen eines Darlehens der Stadiongesellschaft in Höhe von vier Millionen Euro aufrechterhalten bleiben konnte.

Abstieg aus der 2. Bundesliga riss Loch in die Finanzen

Wie es in dieser Konstellation in der neuen Saison weitergehen solle, darauf wusste Finke keine Antwort. Denn die Belastungen, deren Ausgleich der SC Paderborn zur Zeit nicht selbst erwirtschaftet, bleiben ja bestehen. Dies kommt alles umso überraschender, als der Club nach seiner Saison in der 1. Bundesliga noch ein Plus von sechs Millionen Euro vermelden konnte. Damit waren die damals existenten Schulden in Höhe von 4,7 Millionen Euro getilgt worden und es blieb noch ein Plus von anderthalb Millionen Euro. Dieses ist nun aber längst aufgebraucht.

Wer deckt das dicke Minus in den Bilanzen?

In dieser Saison wird der Club definitiv ein Minus in Höhe von 1,16 Millionen Euro machen. Dabei war man zu Beginn der Saison noch mit etwa 250.00 Euro im Plus gewesen. Insgesamt wird man dann mit 2,5 Millionen Euro in der Kreide stehen. Problematisch seien nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga vor allem die vielen Verträge von Spielern gewesen, die in der 3. Liga keine Gültigkeit mehr besaßen. So konnten kaum Ablöseeinnahmen erzielt werden. Dieser Vorgang riss ein großes Loch in die Finanzen des SC Paderborn 07. Über 1,1 Millionen Euro an Wert gingen auf diese Weise für den Verein verloren.

Lizenzunterlagen sind eingereicht, für alle drei möglichen Ligen

Nun wird es also sehr eng und ein sportlicher Absturz in die Regionalliga West würde die Lage natürlich weiter verschlimmern, möglicherweise müsste man den Spielbetrieb dann einstellen, bzw. in der Kreisliga neu anfangen. Ein Horrorszenario für die zwar wenigen, aber leidenschaftlichen Fans des SC Paderborn, die mit zwei Abstiegen in Folge und dem nun erneuten Abstiegskampf ohnehin schon gebeutelt genug sind.

Zum 1. März hatte der Club seine Lizenzunterlagen für die 2. und 3. Liga einreichen müssen, das ist auch geschehen. Dasselbe wird man am 15. März für eine eventuelle Teilnahme an der Regionalliga tun. Allerdings will man seitens des Vereins natürlich unbedingt in der 3. Liga und somit im Profifußball weitermachen. Aussichtslos ist dieses Unterfangen trotz Platz 19 nicht: Zum rettenden Ufer fehlt nicht mal ein Punkt, sondern nur ein besseres Torverhältnis gegenüber Preußen Münster und dem FSV Frankfurt. Nächster Gegner der Paderborner ist im Abstiegskampf am Samstag Rot-Weiß Erfurt, das selbst Punkte gegen den Abstieg benötigt. Immerhin hat der SC Paderborn ein Heimspiel.

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