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Adler, Maxim, Fischer: Könnte der 1. FSV Mainz 05 in der Saison 2017/2018 die große Überraschung werden?

Der 1. FSV Mainz 05 hat auf dem Transfermarkt bisher ganz ordentlich zugeschlagen. Der prominenteste Neuzugang ist sicherlich Torwart René Adler, der nach dem Ende seines Vertrages beim Hamburger SV nun nach Mainz wechselt – und das auch noch mit finanziellen Einbußen. Doch auch die Verpflichtungen von Alexandru Maxim und Viktor Fischer haben hohe Wellen geschlagen. Kann der 1. FSV Mainz 05 wieder an die erfolgreichen Saisons 2010/11, 2013/14 und 2015/16 anknüpfen, in denen jeweils ein Platz unter den ersten zehn drinne gewesen ist? Mit dem derzeitigen Personal könnte sich die Mannschaft tatsächlich als Überraschung in der kommenden Bundesligasaison erweisen. Ein Ausblick.

Überraschung: Maxim wechselt nach Mainz

Es ist einer der überraschenden Transfers in diesem Sommer: Alexandru Maxim, gerade mit dem VfB Stuttgart in die erste Liga zurückgekehrt, wechselt zur kommenden Saison zum 1. FSV Mainz 05. Den ersten Kontakt hatte es bereits im vergangenen Winter gegeben, als Yunus Malli sich in Mainz verabschiedete, um sein Glück in Wolfsburg zu suchen. Doch Maxim wollte damals noch nicht – jetzt hat es also doch noch geklappt. Die Ablösesummer soll drei Millionen Euro betragen. „Ich hatte eine tolle Zeit mit viereinhalb intensiven Jahren beim VfB“, lässt der Offensivmann verlauten. „Der Klub und die Stadt bedeuten mir viel, sie werden immer einen Platz in meinem Herzen haben. Genauso wie die VfB-Fans, die immer hinter mir standen.“ Dass es sich hierbei nicht nur um leere Worte handelt, ist alleine daran zu sehen, dass er dem VfB bis zum Ende der Saison die Treue hielt. Jetzt sei „für mich der Zeitpunkt gekommen, eine Entscheidung über meine weitere Karriere zu treffen. Ich habe mich dazu entschlossen, eine neue Herausforderung in einem neuen Verein anzunehmen und bin froh, dass wir gemeinsam mit dem VfB diese Lösung gefunden haben“. Maxim hat folgende Stationen bereits hinter sich:

  • Espanyol Barcelona
  • Pandurii Targu Jiu
  • VfB Stuttgart

Bei den Mainzern ist die Freude über diesen Coup natürlich groß. Der Sportdirektor Rouven Schröder freut sich: „Alexandru Maxim ist noch ein kreativer Zehner klassischer Prägung. Der Ball ist sein Freund, er ist selbstbewusst in Eins-gegen-Eins-Situationen, er kann mit seinen Dribblings Räume öffnen und schießt gefährliche Standards. Darüber hinaus hat er ein gutes Gefühl für die Wege zwischen den Ketten und in den torgefährlichen Räumen. Er wird unseren Kader bereichern.“

Foto: Iurii Osadchi / Shutterstock.com

Noch eine Überraschung: René Adler wechselt ebenfalls

René Adler verlässt den Hamburger SV obwohl er mit einem Umzug nach Mainz auch finanziell schlechter gestellt wird. Denn in Mainz soll er angeblich nur noch 1,5 Millionen Euro im Jahr verdienen, in Hamburg wäre wohl das Doppelte für ihn drin. „Der Wechsel zu Mainz 05 ist für mich der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Die ruhige und konzentrierte Atmosphäre im Verein passt zu mir, sportlich habe ich das Gefühl, dass hier etwas Spannendes entstehen kann. Und die Art, wie sich Rouven Schröder und Sandro Schwarz in den Gesprächen um mich bemüht haben, hat mir sehr imponiert“, so Adler auf der Homepage des Bundesligisten. Adler gilt als sehr vereinstreu, was sich auch in seinem Werdegang wiederspiegelt:

  • Ab 2003: Bayer 04 Leverkusen
  • Ab 2012: Hamburger SV

Für Adler ist dieser Schritt mit seinem Alter von 32 Jahren sicherlich ein Neuanfang. Die chaotischen Zustände beim HSV kehrt er den Rücken zu, offenbar will er zum Ende seiner Karriere noch einmal eine ruhige Kugel schieben. Er lässt aber, wie Maxim auch, keinen Zweifel daran, dass er keinen Groll gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber hegt: „Mir ist klar, dass diese Art der Entscheidung im Fußballgeschäft unüblich ist, aber mir waren in meiner ganzen Karriere Rückgrat und Selbstbestimmung immer sehr wichtig! Ich gehe nicht im Groll, aber mit viel Wehmut – besonders nach diesem mal wieder emotionalen Saisonfinale! Hamburg ist meine Heimat geworden und wird es auch nach meiner sportlichen Karriere sein. Ich hoffe, dass ihr mich auch auf meinem weiteren Weg unterstützt, denn für euren René ist es jetzt Zeit, ein neues Kapitel zu beginnen, das spüre ich. Dies ist kein Abschied, es ist ein “Auf Wiedersehen!”“

Und die dritte Überraschung: Mainz holt sich Viktor Fischer

Mit Viktor Fischer hat sich die Mannschaft eine Verstärkung für die Offensive geangelt. Der Däne ist vielseitig einsetzbar und „Ein sehr spannender Spieler mit großem Potenzial“, wie sich Sportdirektor Rouven Schröder äußert. „Er ist zudem ein technisch versierter, trickreicher und abschlussstarker Angreifer, der mit seiner Qualität unseren Kader verbessern und variabler gestalten wird.“ Fischer begann in der Saison 2012/13 bei Ajax Amsterdam. Er galt damals als eines der vielversprechendsten Talente in Europa. Jedoch laborierte er an einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung bremste ihn dann aber etwas aus. In der Saison 2014/15 kam er daher auch nur sehr selten zum Einsatz. Im Sommer des vergangenen Jahres wechselte er schließlich zum englischen Premier League Klub FC Middlesbrough, der gerade frisch aufgestiegen war. Doch auch hier ließ der Durchbruch auf sich warten. Er spielte nur 13-mal in der vergangenen Saison, in der Rückrunde kam er nur einmal als Joker zum Einsatz. Sein Weggang beim FC Middlesbrough, der inzwischen wieder in der Championship spielt, war daher abzusehen. „Sportdirektor Rouven Schröder und Trainer Sandro Schwarz haben mich von Mainz 05 und ihrem Weg total überzeugt“, meinte der Neuzugang: „Mainz 05 ist der richtige Verein für mich, um den Fußball wieder richtig genießen zu können.“

Mit Adler, Maxim und Fischer könnte es dem FSV Mainz 05 tatsächlich gelingen,

sich wieder erfolgreicher in der Bundesliga zu präsentieren. Die vergangene Saison beendete die Mannschaft auf Rang 15 – das sind nicht die Ansprüche, mit denen der Verein hausieren geht. Es soll wieder aufwärtsgehen und dafür haben die Verantwortlichen nun den Grundstein gelegt. Wir dürfen gespannt darauf sein, ob es mit den besseren Leistungen klappt.

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