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Aufstieg von der Ober- in die Regionalliga: Nicht immer alles Gold, was glänzt

Der Traditionsverein Röchling Völklingen war mal eine große Nummer in Sachen Fußball. 1972 und 1973 hatte der Verein die Möglichkeit, in die Bundesliga aufzusteigen. Allerdings scheiterten die Bemühungen an Kickers Offenbach (1972) und danach an Rot-Weiss Essen (1973). Heute ist Völklingen in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland unterwegs und belegt momentan den dritten Tabellenplatz. Damit kommt der Verein in die Lage, sich für die Regionalliga anzumelden – hört sich erst einmal gut an, doch so einfach, wie das klingt, ist es natürlich nicht.

Regionalliga zu teuer

Michael Arnold, der vor seinem Job bei Röchling Völklingen zehn Jahre lang Mitglied des Aufsichtsrates beim 1. FC Saarbrücken gewesen ist und dort auch zwei Jahre den Vorsitz innehatte, kennt sich mit den finanziellen Aspekten der vierten Liga sehr gut aus. Er hat sich eigentlich vorgenommen, die Schulden des Vereins in den kommenden zwei Jahren komplett abzubauen, ein Aufstieg in die Regionalliga würde dieses Ziel allerdings gefährden. „Über die sportliche Wertigkeit eines Aufstiegs unseres Traditionsvereins muss man nicht reden. Doch dem stehen wirtschaftliche Risiken gegenüber. Was da verlangt wird, ist vergleichbar mit den Anforderungen in einem Konzern“, bemerkt Arnold laut kicker Sportmagazin, „und das sollen ehrenamtliche Vereinsmitarbeiter nach Feierabend erledigen …“ Der Jahresetat in der Oberliga liegt jetzt bei 150 000 Euro, für eine konkurrenzfähige Regionalligamannschaft müssten etwas 300 bis 350 000 Euro beschafft werden, und selbst das wäre am unteren Ende der Liga. Ob Völklingen bis zum Stichtag 18. April überhaupt Antrag auf Zulassung zur Regionalliga stellt, ist im Moment ungewiss.

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