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Australien – Deutschland: Die taktische Ausrichtung des Matches

Beim ersten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft beim Confed Cup geht es gegen Australien – sicherlich kein ganz leichtes Los, die Buchmacher sind dennoch davon überzeugt, dass die DFB-Auswahl wenig Schwierigkeiten mit dem Asienmeister haben wird. Eine Einschätzung, die den Quoten nach leichtfällt – wer jedoch genauer hinschaut wird feststellen, dass Australien alles andere als ein einfacher Gegner sein wird. Wir haben und mit der taktischen Ausrichtung von beiden Mannschaften beschäftigt – und die Situation am kommenden Montag so gut wie möglich bewertet.

Wie wichtig wird dieses Spiel?

Für das deutsche Team gab es vor diesem ersten Härtetest zwei nicht ganz so harte Spiele. Zuerst ging es in einem Testspiel gegen Dänemark. Bei dieser Partie konnten wir alle beobachten was passiert, wenn eine Mannschaft, bestehend aus jungen Spielern ohne viel Erfahrung im internationalen Geschäft, ohne ein gemeinsames Training gegen eine Nationalmannschaft wie Dänemark antritt. Die Offensive klappte zwar ganz gut – immer wieder kam es zu gefährlichen Szenen, auch wenn die letzte Abstimmung noch fehlte – die Defensive jedoch war eine Katastrophe. Viele Missverständnisse prägte das Spiel in der Abwehr, eines davon führte schließlich zum Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 0:1. Dass es am Ende noch glimpflich mit einem 1:1 endete, war reines Glück. Einige Tage später kam es zum WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino. Ein Gegner, bei dem die deutsche Auswahl defensiv nicht gefordert wurde, von daher fällt eine abschließende Bewertung dieses Bereichs nicht leicht. Die Offensive war brillant, am Ende gewann Deutschland standesgemäß mit 8:0. Eine Blaupause für die Partie gegen Australien ist dies jedoch nicht. Timo Werner, der vermutlich am kommenden Montag in der Startelf stehen wird, äußerste sich auf DFB.de entsprechend vorsichtig: „Zum einen wissen wir alle nicht, wie fit wir alle sind, nach einer langen und harten Saison. Jetzt kommt gleich ein ekliges Spiel, denn Australien wird versuchen, uns mit großer Physis und Härte zu bekämpfen. Sie haben einige Bundesliga-Spieler im Team. Wir wollen schnell das 1:0 schießen und Dominanz ausstrahlen. In dieser Gruppe sind drei Punkte gegen Australien Pflicht.“ Auch Oliver Bierhoff dämpfte die Erwartungen: „Der Auftakt in ein Turnier ist immer wichtig. Die generelle Erwartungshaltung ist ein Sieg, aber bei aller Euphorie müssen wir beachten, dass die Mannschaft noch nie beziehungsweise nicht oft miteinander zusammengespielt hat. Die Australier werden sicher körperlich betont spielen. Die Jungs müssen als Mannschaft auftreten und die Dinge umsetzen, welche Bundestrainer Joachim Löw und sein Team ihnen mitgibt. Das ist für mich noch wichtiger als das Ergebnis.“

Härte der Australier ist zu erwarten

Australien braucht in dem Spiel gegen Deutschland mindestens einen Punkt, drei wären natürlich traumhaft. Daher werden die Asienmeister natürlich versuchen, so früh wie möglich deutsche Angriffe zu stören und in Ballbesitz zu gelangen, um selbst die Spielkontrolle übernehmen zu können. Die Verteidiger und Mittelfeldspieler profitieren von ihrer Erfahrung in einschlägigen und harten Ligen:

  • Bailey Wright (Bristol City)
  • Jackson Irvine (Burton Albion)
  • Massimo Luongo (Crystal Palace)
  • Tom Rogic (Celtic Glasgow)

spielen allesamt in Großbritannien und somit in Ligen, die für ihre Härte und ihre Körperlichkeit bekannt sind. Da werden es die teilweise eher filigranen deutschen Stürmer nicht eben leicht haben. Die Deutschen müssen daher aufpassen, sich nicht zu sehr beeindrucken zu lassen. Ein probates Mittel ist es in jedem Fall, in der Anfangsphase die Durchsetzungskraft des Schiedsrichters zu testen. Ansonsten wären die Deutschen sicherlich gut beraten, so früh wie möglich den ersten Treffer zu erzielen. Dadurch würden sie die Australier zwingen, selbst die Initiative zu ergreifen und das Spiel zu öffnen.

Es wird viel Übersicht benötigt

Die deutschen Spieler werden sehr viel Übersicht benötigen und einige kluge Pässe von den Außenbahnen ins Zentrum, um die notwendigen Lücken in der sicherlich sehr kompakt stehenden australischen Defensive zu finden. Denn nur so können sich die Weltmeister ein Tor erarbeiten. Je früher dies fällt, umso besser für die Kondition – denn nach einem Tor für die DFB-Auswahl können die Favoriten das Tempo ein wenig rausnehmen und die Gegner zum Zuge kommen lassen.

Nach einem frühen Tor: Die Absicherung nicht vergessen

Sollten Julian Draxler und Co. das gewünschte frühe Tor erzielen können, kommt alles auf die Defensive an. Denn die Australier wären nun gezwungen, schnell eine Antwort zu präsentieren. Trainer Ange Postecoglou wird seine Hausaufgaben gemacht haben und wird wissen, wie anfällig sich die deutsche Defensive gegen Dänemark präsentiert hat. Die Phase nach einem eventuellen Treffer der Deutschen wird auch die Phase sein, in der ein Gegentreffer am wahrscheinlichsten sein wird. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich die Australier beeindruckt zeigen werden, denn mit der Dominanz der Deutschen in der Offensive wird von vornherein gerechnet. Doch auch die Asienmeister haben mit

  • Mathew Leckie (FC Ingolstadt)
  • Robbie Kruse (ehemals VfB Stuttgart)
  • Tomi Juric (FC Luzern)
  • Jamie McLaren (Brisbane Roar)

sehr fähige Offensivspieler, die zu allem Überfluss sich auch mit deutschen Gepflogenheiten auskennen.

Fazit: Führung halten oder möglichst ausbauen, um die Australier zu demoralisieren

Fest steht damit: Je früher Deutschland gegen Australien in Führung gehen kann, desto besser. Allerdings sollte Joachim Löw die gegen Dänemark zu offensichtlichen Abwehrschwächen bis zum kommenden Montag abgestellt haben, sonst wird es kein besonders erfolgreicher Fußballabend für die Fans der „Mannschaft“. Das Zeug dazu hat das Team in jedem Fall, denn offensiv hat der Weltmeister eine ganze Menge zu bieten. Ein Sieg gegen Australien ist enorm wichtig, um die Weichen für das Erreichen des Halbfinales zu stellen. Denn mit Kamerun und Chile warten noch zwei weitere Gruppengegner, die es in sich haben dürften.

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