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Ausverkauf der FIFA: Heftige Kritik an Gianni Infantino

Gianni Infantino

Foto: imago/Fotoarena

Bereits die Affäre um die Champions League Deals mit PSG und Manchester City warf einen großen Schatten auf die Machenschaften des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino. Nun aber droht dem Fußball Weltverband der Ausverkauf, sollen doch Lizenz- und Wettbewerbsrechte an Investoren verkauft werden. Nun regt sich aber heftig Widerstand durch bestens bekannte Personen der FIFA.

Reformer Mark Pieth: Infantino noch schlimmer als Blatter

Zunächst einmal meldete sich der ehemalige FIFA-Mitarbeiter Mark Pieth, einst Reformer der FIFA, zu Wort. Dieser kritisierte Infantino scharf:

„Nachdem er die politische Herrschaft innerhalb der FIFA als Diktator übernommen hat, will Infantino jetzt auch noch nach den Finanzen der FIFA greifen. Das sprengt sogar die Dimension Blatter.“

Der Antikorruptionsexperte ließ in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ durchblicken, dass er seine Reformen gefährdet sieht. Pieth legte die Grundlagen für einen Reformprozess innerhalb der FIFA in den Skandaljahren unter dem früheren FIFA-Chef Joseph Blatter. Doch diese Reformpläne dürften durch das Handeln von Infantino doch stark gefährdet sein. Bekanntlich will der Schweizer einem Konsortium für 25 Milliarden US-Dollar die Vermarktungsrechte einer reformierten Klub-Weltmeisterschaft, einer neuen globalen Nationenliga sowie diverse weitere FIFA-Lizenzrechte verkaufen.

DFB-Boss Reinhard Grindel und Kollegen bremsen Infantino

Allerdings konnten die europäischen Mitglieder des FIFA-Councils zunächst die Vorgänge stoppen. Mit federführend war dabei DFB-Boss Reinhard Grindel. Nun soll das FIFA-Council im März kommenden Jahres in Miami entscheiden. Lob bekam Grindel dafür übrigens ausgerechnet von Joseph Blatter, dem korrupten Ex-Boss des Fußball-Weltverbandes. Auf Twitter schrieb der 82-jährige:

„Die FIFA sollte den Fußball nicht verkaufen. Es ist jetzt an den FIFA-Mitgliedern einzuschreiten. Der DFB-Präsident hat es bereits getan.“

Direkt nach der Veröffentlichung der Pläne forderte der DFB-Präsident vom immer mehr in der Kritik stehenden Infantino, dass dieser alle Fakten auf den Tisch legen müsse. Gleichzeitig ließ der 57-jährige seine Haltung offen mit Blick auf eine erneute Kandidatur von Gianni Infantino als FIFA-Boss. Doch bereits jetzt scheint fraglich zu sein, wie sich der Schweizer FIFA-Boss weiter im Amt halten will.

Gianni Infantino: Machterhalt statt Erneuerungsprozess!

Der damalige FIFA-Boss Joseph Blatter war Ende 2015 gesperrt worden. Die FIFA-Ethikkommission unternahm dies während des FIFA-Korruptionsskandals aufgrund des Verdachts der ungetreuen Geschäftsführung. Einige Wochen später wurde Gianni Infantino zum neuen Verbandsboss gewählt. Dieser hatte einen Erneuerungsprozess versprochen. Doch seit seiner Wahl wurde genau dieser Erneuerungsprozess verschleppt. Vielmehr steht für die FIFA-Chef der Erhalt seiner Machtposition im Mittelpunkt.

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