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Berliner AK hat Sicherheitsbedenken wegen des Auswärtsspiels in Chemnitz

Berliner AK

Foto: imago/Matthias Koch

Die rechtsradikalen und fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Chemnitz ziehen weite Kreise. Auch der Fußball bleibt davon nicht verschont. In zwei Wochen findet beim Chemnitzer FC das Regionalligaspiel gegen den Berliner AK 07 statt und offenbar haben die Gäste bereits jetzt große Bedenken, überhaupt in Chemnitz anzutreten. Der sei „alarmiert und in größter Sorge“ so BAK-Präsident Mehmet Ali Han auf der Webseite des Vereins. Er erwarte vom DFB sowie vom NOFZ, dass es ein „tragbares Sicherheitskonzept“ geben werde. Sowohl der Chemnitzer FC als auch der regionale Fußballverband reagierten verwundert über diese Äußerungen.

Chemnitzer FC sehr verwundert über die Aussagen in Berlin

„Ich hatte mit dem Präsidenten vom BAK ein längeres Telefonat. Ich habe ihm gesagt, dass ich mich über seine Aussagen sehr gewundert habe“,

erklärte CFC-Sportvorstand Thomas Sobotzik gegenüber TAG24. „Es ist im Sinne beider Vereine, am 15. September in Chemnitz ein tolles Fußballfest zu feiern. Wir haben den Vorstand und Trainer des BAK zu einem Mittagessen eingeladen, damit sie sich überzeugen können, dass Chemnitz eine lebenswerte und gastfreundliche Stadt ist.“ Der Geschäftsführer des NOFV, Holger Fuchs, erklärte hierzu gegenüber dem „kicker“: „Wenn ein Verein vom Verband ein besonderes Sicherheitskonzept fordert, muss er sich auch fragen, welche Maßnahmen er selbst beitragen kann.“ Das vorgelegte Sicherheitskonzept des CFC sei vor der Saison „als sehr gut befunden“ worden, so Fuchs weiter.

Klare Distanzierung des Vereins

Der Chemnitzer FC hat sich von den Ausschreitungen in der Stadt inzwischen klar distanziert. „Der Insolvenzverwalter, sein Team und der Chemnitzer FC verachten die menschenfeindlichen Krawalle in der Stadt. Wir sind auf das tiefste erschüttert und bedauern den Tod eines Menschen in der Innenstadt. Es ist für uns nicht fassbar, dass es in dieser Anzahl Menschen gibt, die einer menschenverachtenden Ideologie nachhängen, die außer Tod und Zerstörung den Menschen im Deutschland der Jahre 1933- 1945 nichts gebracht hat“ so heißt es in einer offiziellen Stellungnahme des Vereins. Und weiter: „Wir wollen den fairen Wettstreit mit anderen Regionen, anderen Ländern. Nur dadurch entsteht die Spannung, die wir so lieben. Dieser faire Wettstreit ist aber nur möglich, wenn wir die „anderen“ respektieren und ihnen Fairness entgegenbringen, denn sonst spielen sie nicht mit/gegen uns.“

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