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Borussia Mönchengladbach gegen 1. FC Köln: Wieder viel Arbeit für die Polizei?

Es ist mal wieder soweit: Eines der Traditionsduelle der Bundesliga steht auf dem Programm, und das bereits zum Saisonauftakt. Borussia Mönchengladbach empfängt den 1. FC Köln. Was aus sportlicher Sicht erst einmal nach einem hoch interessanten Spiel klingt ist aus Sicherheitsgründen stets ein Hochrisikospiel. Schon oft kam es bei diesem Derby zu gewalttägigen Auseinandersetzungen zwischen den Ultras der jeweiligen Fangruppen. Bisheriger Höhepunkt: Das Derby am 14. Februar 2015, ebenfalls in Gladbach. Damals konnte sich eine ganze Horde von Chaoten aus dem Gästeblock lösen und den Platz stürmen. Aufgrund der Verkleidungen weitestgehend unerkannt – ein Derby der Schande, wie „Express“ damals titelte.

Chaoten in Maleranzügen

Coach Peter Stöger war von den Fans aus dem eigenen Lager massiv enttäuscht. „Das gehört nicht zum Fußball. Das braucht niemand. Ich habe das Gefühl, dass einige das nicht kontrollieren wollen. Das schadet uns nur und da frage ich mich: Wo ist die Liebe zum Verein? Es müsste mir mal einer erklären, was das Positive ist, was der Sinn dahinter ist. Ich verstehe es nicht. Das ist der bitterste Tag seit ich hier bin. Die Ausschreitungen sind mindestens so schlimm wie die Niederlage.“ Die Gastgeber konnten damals durch einen Treffer in letzter Minute (Granit Xhaka) mit 1:0 gewinnen. Der Tumult begann gleich nach dem Anpfiff. Die ganz in weißen Maleranzügen (samt Kapuze) gekleideten „Fans“ setzten die gesamte Fankurve in Angst und Schrecken, zündeten Rauchbomben und Böller. Der Kölner Geschäftsführer Jörg Schmadtke versuchte, die Chaoten zu beruhigen, erntete dafür aber nur Hohn, Spott und Beleidigungen.

Die letzte Begegnung verlief friedlich

Die letzte Begegnung der beiden Mannschaften fand im April dieses Jahres statt. Die Polizei konnte dieses mal eine positive Bilanz ziehen: Nur ein paar kleine Scharmützel an den Apelbauten und in einer Straßenbahn, dazu eine kleine Pyro-Show zum Anpfiff. Danach blieb es aber ruhig. Gladbach Trainer Dieter Hecking zeigte sich zufrieden: „Erst einmal ist es erfreulich, dass drumherum nichts passiert ist, und auch im Stadion fand ich die Atmosphäre im Stadion richtig klasse.“ Und Kölns Sportchef Jörg Schmadtke stimmte zu: „Das ist keine Nebensache, sondern ein Hauptaspekt. Es ist schön zu sehen, dass man friedlich ein stimmungsvolles Derby feiern kann. Dazu haben die Zuschauer auch noch fünf Tore gesehen.“ Am Ende konnte sich Mönchengladbach mit 3:2 in Köln durchsetzen.

Die Hoffnung auf ein schönes Spiel

Derzeit ist von Gewaltandrohungen aus dem Lager der Ultras keine Rede. Alles sieht danach aus, als ob es ein weiteres, friedliches Derby geben wird. Alle Beteiligten freuen sich bereits, auch Jonas Hofmann, der mit seinem Treffer im Pokalspiel gegen Essen die Wende einleitete und den Einzug in die zweite Runde sicherstellen konnte: „Ja, das Derby kann kommen“, sagt Hofmann. Er ergänzt: „Da würde ich gerne wieder treffen. Ja, jeder von uns weiß, dass es gegen Köln sofort zur Sache geht. Ich kann auch verraten, dass sich jeder von uns richtig auf das Derby freut. Wir wissen, was da alles auf dem Spiel steht, was das für unsere Fans bedeutet. Kurz und knapp gesagt: Für uns zählen drei Punkte, alles andere nicht.“

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