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Bundesliga: Übertragungsrechte bringen 240 Millionen Euro weniger

Die Bundesliga Übertragungsrechte für das nächste Jahr sind vergeben. Auch dieses Mal konnte die Bundesliga die Rechte an die Fernsehsender zu einem attraktiven Preis verkaufen. Die erhoffte Steigerung im Vergleich zum letzten Mal hat jedoch nicht stattgefunden. Die Bundesliga erhält pro Saison ab 2021/22 im Durchschnitt etwa 1,1 Milliarden Euro. Die Garantiesumme beim letzten Vertrag lag bei 1,159 Milliarden Euro. Somit bekommen die Bundesliga-Clubs über die gesamte Vertragsdauer knapp 240 Millionen Euro weniger als mit dem letzten Vertrag.

Corona hat die Bundesliga zwar nicht mehr im Griff. Aber die neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass die Fernsehsender vorsichtiger sind. Es ist völlig unklar, wie die Situation sich weiter entwickeln wird und deswegen war dieses Mal kein neuer Rekordpreis bei der Rechtevergabe möglich. Aber deswegen wird kein Bundesliga-Profil am Hungertuch nagen müssen.

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Sky, DAZN und Sat 1 sind Gewinner der Rechtevergabe

Sky und DAZN übertragen die Bundesliga im Pay-TV. Das ist keine prinzipielle Änderung im Vergleich zu der aktuellen Situation. Neu ist allerdings, dass DAZN ein deutlich größeres Stück vom Bundesliga-Spielplan erworben hat. Für Sky ist es damit komplizierter geworden, die hohen Abo-Preise zu rechtfertigen. Allerdings bleibt abzuwarten, ob DAZN den bislang sehr günstigen Preis im Vergleich mit Sky aufrechterhalten wird. Eine echte Überraschung ist, dass Sat 1 ein Rechtepaket erworben hat. Bundesliga Free TV mit kompletten Live-Übertragungen gibt es demnächst nur bei dem Privatsender.

Sat 1 darf im nächsten Jahr neun Spiele übertragen. Zu diesen Spielen zählen auch die Relegationsspiele. In der regulären Saison darf Sat 1 drei Spiele übertragen. Sat 1 hat das Rechtepaket erworben, das bislang beim ZDF lag. Für die meisten Fußballfans ist es wahrscheinlich unerheblich, ob das ZDF oder Sat 1 die Bundesliga-Spiele kostenlos überträgt. Wichtig ist, dass es überhaupt kostenlosen Bundesliga-Fußball im deutschen Fernsehen gibt. Die öffentlich-rechtlichen Sender beschränken sich ab 2021/22 auf die Zusammenfassungen der Spiele.

Für Fußballfans ändert sich nichts prinzipiell

Bei der letzten Rechtevergabe der Bundesliga hat es noch für viel Ärger gesorgt, dass der Bundesliga-Spielplan im Pay-TV auf zwei Sender aufgeteilt worden ist. Doch mittlerweile haben sich die meisten Fußballfans daran gewöhnt, dass sie zwei Abos benötigen. Nach der aktuellen Offensive von DAZN wird sich Sky ganz genau überlegen müssen, wie die weitere Strategie aussieht. Wenn DAZN Erfolg hat mit dem neuen Rechtepaket, kann es gut sein, dass DAZN bei der nächsten Rechtevergabe ein noch größeres Paket haben möchte. Für Sky gibt es kaum eine Existenzberechtigung, wenn der Bundesliga-Fußball nicht in großer Breite gezeigt werden kann. Deswegen könnte das Kalkül der DFL vielleicht mit ein bisschen Verspätung doch noch aufgehen und demnächst ein deutlich höherer Erlös für die Bundesliga-Rechte erzielt werden. Einstweilen müssen sich aber die deutschen Fußballer damit begnügen, dass ein bisschen weniger TV-Geld zur Verfügung stehen wird als bisher.

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