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Champions League Finale 2017: So könnte die Startelf von Real Madrid aussehen

Am kommenden Samstag, den 03.06.2017 schaut die Fußball Welt nach Cardiff. Denn im dortigen National Stadium wird das beste europäische Team der Saison 2016/2017 im Klubfußball ermittelt. Dabei kommt es zum Duell zwischen dem italienischen Serienmeister der vergangenen Jahre, Juventus Turin, und dem Titelverteidiger Real Madrid. Die Königlichen haben die Chance, als erstes Team überhaupt ihren Titel in der UEFA Champions League zu verteidigen. Gleichzeitig wäre dies der 12. Titelgewinn des Rekordsiegers in Champions League/Europapokal der Landesmeister. Wie aber werden die Königlichen diese Aufgabe angehen? Dies wollen wir nachfolgend etwas ausführlich in Augenschein nehmen.

Das Spielsystem von Real Madrid: 4-3-1-2

Interessant ist bereits der Blick auf das Spielsystem von Real Madrid. Denn die Königlichen haben unter Zinedine Zidane in dieser Saison bereits verschiedene Systeme aufgezeigt, stets bedingt durch die Personalwahl. Mehrheitlich ließ der Franzose in der Meistersaison 2016/2017 vor allem das 4-3-3 spielen. Dies kam auch in der Mehrheit der UEFA Champions League Spiele dieser Saison zum Einsatz. Darüber hinaus allerdings fand im Schlussdrittel dieser Saison vor allem auch das 4-3-1-2 oftmals Anwendung, selten auch ein 4-2-3-1. Mit Blick auf die Startelf, die wir in Cardiff erwarten, gehen wir von einem neuerlichen 4-3-1-2 aus. Alles andere wäre für uns zumindest durchaus überraschend.

Die personelle Lage bei Real Madrid vor dem UEFA Champions League Finale

Personell sieht es zum Saisonhöhepunkt bei Real Madrid vor dem UEFA Champions League Finale 2017 so gut aus, wie selten zuvor bei einem Schlusspunkt einer Saison. Sicher ausfallen wird nur Pepe. Dies ist in der Innenverteidigung natürlich ein kleiner Verlust, allerdings mehr in Sachen Erfahrung als in Sachen Qualität. Denn Raphael Varane kann längst schon qualitativ mit Pepe gleichgesetzt werden. Das größte personelle Problem wäre sicherlich jedoch, sollte es Daniel Carvajal nicht schaffen, rechtzeitig zum Finale fit zu werden.

Dahingegen wird allgemein damit gerechnet, dass Gareth Bale nach seiner Verletzung wieder im Kader stehen sollte. Wer den Waliser beim Saisonfinale auf dem Rasen des La Rosaleda feiern sehen hat, der hat keine Zweifel. Somit dürften sich die personellen Ausfälle also wirklich in Grenzen halten. Wir blicken vier Tage vor dem Finale auf die mögliche Startelf von Real. Wenngleich natürlich zusätzliche kurzfristige Verletzungen oder Erkrankungen nicht berücksichtigt werden können.

Keylor Navas: Die umstrittene unumstrittene Nummer 1

Im Tor wird es bei Real Madrid am Samstagabend keine wirkliche Überraschung geben. Hier nämlich wird Keylor Navas stehen. Die Nummer 1 der Königlichen ist stark umstritten. Viele Fans des spanischen Rekordmeisters hoffen auf eine Veränderung im Tor in diesem Sommer. Doch mit Blick auf den aktuellen Kader und seine starken Leistungen ist der Costa Ricaner doch unumstritten.

Die Abwehr: Sergio Ramos, Raphael Varane, Marcelo, und ?

In der Abwehr sind bei Real Madrid drei der vier Plätze sicher vergeben. Auf der Position des linken Außenverteidigers ist Marcelo unumstritten. Der Brasilianer ist aktuell sicherlich weltweit der beste Linksverteidiger und wird am Samstag natürlich genauso auflaufen wie einer der besten oder vielleicht sogar der beste Innenverteidiger aktuell, Sergio Ramos. Der Kapitän der Merengues ist einer der Schlüsselspieler. Zudem ist er sowohl in der Defensive als auch bei seinen Vorstößen in den Angriff in der Offensive ein unverzichtbares Element von Real Madrid. Neben ihm wird Raphael Varane in der Innenverteidigung auflaufen. Der 24-jährige Franzose hat bereits mehrfach bewiesen, dass er auf dem höchsten europäischen Niveau mithalten kann.

Insofern dürfte diese Personalie Zinedine Zidane keine Kopfschmerzen bereiten. Dies betrifft eher die Rechtsverteidiger-Position. Wir gehen zwar davon aus, dass Daniel Carvajal fit ist und am Samstag auflaufen wird nach seiner zuvor vierwöchigen Verletzungspause. Doch sicher ist dies natürlich nicht. Dies wäre dann mit einer Qualitätseinbuße verbunden. Denn in diesem Falle würde Danilo auflaufen. Der 25-jährige Brasilianer verfügt bei weitem nicht über die Qualität von Carvajal, sodass Real Madrid über die rechte Abwehrseite dann durchaus verwundbar wäre.

Das Mittelfeld: drei Defensive und ein Kreativer in der Form seines Lebens

Kommen wir nun zum Mittelfeld von Real Madrid. Sollte Gareth Bale erwartungsgemäß seine Verletzung überwunden haben und im Kader stehen, dann ergeben sich viele Möglichkeiten für Zinedine Zidane. Doch wir gehen davon aus, dass der Franzose an seiner zuletzt erfolgreichen Elf und auch dem System festhält. Dies bedeutet, dass Gareth Bale zunächst auf der Bank Platz nehmen muss, dann aber später von der Bank aus für frischen Schwung sorgen kann. Die Redaktion von Fussball.com geht davon aus, dass sich Zidane für die erfolgreiche Formation der vergangenen Spiele entscheidet. Somit würde das Mittelfeld aus gleich drei eher defensiv ausgerichteten Mittelfeldspielern bestehen. Dabei jedoch gilt der Brasilianer Casemiro als einziger echter „Abräumer“.

Toni Kroos und Luka Modric hingegen sind zwar eher ebenfalls defensiv ausgerichtet, allerdings dennoch auch offensiv mit klugen Pässen und schnellen Attacken zu erwarten. Für das Kreative wiederum hat Real Madrid derzeit einen überragend aufspielenden Isco. Der Malagueño ist in der Form seines Lebens und wird von Zidane sicherlich nicht für einen vielleicht noch nicht 100%ig fitten Gareth Bale geopfert. Isco nämlich kann das Spiel mit einer klugen Idee oder einer überraschenden Aktion entscheiden. Der 25-jährige war selten zuvor so wichtig für Real Madrid.

Der Sturm: Karim Benzema und Weltfußballer Cristiano Ronaldo

Auch in Sachen Angriff dürfte es keine Überraschung geben. Hier ist natürlich Weltfußballer Cristiano Ronaldo gesetzt. Der 32-jährige ist zwar nicht mehr so schnell wie in früheren Tagen, doch von seiner Genialität und Torgefahr hat er nur wenig eingebüßt. Zweifel daran? Dann fragen Sie mal beim FC Bayern München nach, den der portugiesische Superstar praktisch im Alleingang versenkt hat. Neben ihm wird erneut Karim Benzema auflaufen. Der französische Stürmerstar ist unter Zidane stets gesetzt, auch wenn er nicht immer die Torgefahr ausstrahlt, die sich die Fans der Blancos erhoffen.

Zusammengefasst also erwarten wir folgende Startformation bei Real Madrid:
Navas – Carvajal (Danilo), Varane, Ramos, Marcelo – Modric, Casemiro, Kroos – Isco – Cristiano Ronaldo, Benzema

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