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Chemnitzer FC stellt Insolvenzantrag

Zwei Absteiger aus der 3. Liga stehen fest. Denn nach dem Insolvenzantrag des FC Rot-Weiß Erfurt hat auch der Chemnitzer FC den entsprechenden Schritt bekanntgegeben. Chemnitz belegt in der Tabelle momentan den 18. Rang, wird aber aufgrund des Insolvenzantrages mit einem deftigen Punkteabzug belegt werden (9 Punkte), so dass die Mannschaft auf den 19. Tabellenplatz abfallen wird. Dennoch hat der CFC ein Ziel: „Wir haben ganz klar das Signal gesendet, dass wir schon so viele Punkte wie möglich holen wollen. Der 18. Platz kann noch erreicht werden. Wir haben den Spielern vermittelt, dass wir diesen Platz erreichen wollen“, so Sportvorstand Steffen Ziffert am vergangenen Dienstag.

Schulden konnten nicht abgebaut werden

Aber selbst mit dem vorletzten Tabellenplatz steht nun fest, dass es für Chemnitz in die Regionalliga gehen wird, ebenso wie der Lokalrivale Erfurt. Vorstand und Aufsichtsrat hätten sich gemeinsam zu dem Schritt der Insolvenz entschieden, wie der Verein den Mitgliedern in einer E-Mail und später auch in einer Mitteilung auf der Vereinsseite mitteilten. Es sei dem Verein in den letzten Monaten nicht gelungen, die Schulden der Vergangenheit abzuschütteln. „Der Verein hat Verbindlichkeiten aufgebaut, die vom Vereinsvermögen nicht gedeckt sind. Eine Beseitigung des Insolvenzantragsgrundes der Überschuldung infolge positiver Fortführungsprognose ist aufgrund der weiteren sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des Vereins nicht mehr möglich“, hieß es in der Mitteilung – obwohl es große Einnahmen aus dem DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern München gegeben hatte.

Stundung vom Verein nicht gewünscht

Während der Pressekonferenz am Dienstag sagte der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Andreas Georgi: „Wir reden auch über eine drohende Zahlungsunfähigkeit.“ Eine Stundung der Verbindlichkeiten lehnt er ab: „Stundungen bedeuten, dass man nur die Fälligkeit hinausschiebt. Ich muss das irgendwann wieder begleichen. Wir haben versucht, andere Möglichkeiten zu sehen. Aber es ist keine Lösung, wenn ich Dinge verschiebe.“ Und der kaufmännische Vorstand Thomas Uhlig meinte: „Wir tragen über 2,5 Millionen Euro Verbindlichkeiten mit uns herum. Diesen Rucksack können wir nicht so schnell ablegen, wie wir uns das vorstellen.“ Und weiter: „Es ist so, dass wir weniger Einnahmen haben. Wir haben mehr Ausgaben. Wir arbeiten leider Gottes defizitär.“

Damit steht fest: Drei Absteiger in der Regionalliga Nordost

Durch diese Entscheidung gibt es in der Regionalliga Nordost zumindest ein bisschen Planungssicherheit. Erfurt und Chemnitz werden in diese Liga absteigen, somit wird es insgesamt drei Absteiger aus der Regionalliga Nordost geben in der laufenden Saison. Wenn der FC Energie Cottbus den Sprung in die 3. Liga verpassen sollte, käme noch ein weiterer hinzu. Für Chemnitz gibt es nur noch ein einziges, allerdings eher unwahrscheinliches, Hintertürchen: Wenn die Mannschaft am Ende der Saison den 18. Tabellenplatz halten kann und eine Mannschaft aus der 2. Bundesliga direkt in die Regionalliga absteigen, dann könnte der CFC in der 3. Liga bleiben. Eben dies ist auch in der vergangenen Saison passiert: Der TSV 1860 München stieg in die Regionalliga ab und so konnte der SC Paderborn in der Drittklassigkeit bleiben.

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