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Chinese Super League: Zweikampf an der Tabellenspitze

Die chinesische Super League rückt auch in Europa immer mehr in den Fokus des Interesses. Nachdem hier inzwischen internationale Superstars wie Hulk, Oscar, Axel Witsel, Carlos Tevez oder Jonatan Soriano kicken, rückte die Chinese Super League in dieser Woche auch hierzulande in den Mittelpunkt des Interesses. Denn der unlängst bei Bayer 04 Leverkusen beurlaubte Trainer Roger Schmidt heuerte nun in China an. Der 50 Jahre alte deutsche Fußballlehrer leitet ab sofort die Geschicke von Beijing Sinobo Guoan. Nach seinen vorherigen Stationen Delbrücker SC, Preußen Münster, SC Paderborn, RB Salzburg und Bayer 04 Leverkusen versucht Schmidt sein Glück nun in China.

Beijing Sinobo Guoan im Mittelfeld der Liga

Blicken wir zunächst auf das neue Team von Roger Schmidt. Beijing Sinobo Guoan ist ein typisches Mittelfeldteam in der Chinese Super League. Die Kicker aus der chinesischen Hauptstadt landeten in den vergangenen beiden Jahren auf den Rängen vier und fünf und wurden von Experten vor Saisonbeginn ebenfalls zwischen Rang vier und sieben in dieser Spielzeit 2017 eingestuft. Nach 12 von 30 Spieltagen findet sich das neue Team von Roger Schmidt auch nur auf dem siebten Rang wieder. Dies liegt vor allem an der jüngsten Form begründet. Denn nur eines der letzten fünf Matches wurde gewonnen, während drei davon verloren wurden. Mit gerade einmal 15 Zählern beträgt der Rückstand auf den dritten Rang schon zehn Punkte. Die Qualifikation für die asiatische Champions League scheint also bereits nicht mehr erreichbar zu sein. Nach der letzten Niederlage trat der erst im November 2016 verpflichtete spanische Coach José Manuel González zurück, Schmidt wurde als Nachfolger des Andalusiers geholt. Stützen des Teams sind übrigens der Ex-Leverkusener Renato Augusto, der Türke Burak Yilmaz und Soriano, der einstige Torjäger von RB Salzburg.

Erwarteter Zweikampf zwischen Guangzhou Evergrande und Shanghai SIPG

Auch wenn Roger Schmidt das Beste aus der Truppe von Beijing Sinobo Guoan herausholen sollte, in den Meisterschaftskampf wird das Team nicht eingreifen können. Denn das Meisterschaftsrennen machen nach derzeitigem Stand wie erwartet Guangzhou Evergrande und Shanghai SIPG unter sich aus. Dies zeigt der Blick auf die Tabellenspitze nach 12 Spieltagen:

  • 1. Guangzhou Evergrande – 31 Punkte – 28:14 Tore
  • 2. Shanghai SIPG – 29 Punkte – 32:10 Tore
  • 3. Hebei China Fortune – 25 Punkte – 22:11 Tore

Somit also würde der Serienmeister der vergangenen Jahre nach aktuellem Stand auch in dieser Spielzeit wieder triumphieren. Allerdings liegt Shanghai SIPG auf Rang zwei nur zwei Zähler hinter dem Titelfavoriten. Der Tabellenführer wird vom Brasilianer Luiz Felipe Scolari trainiert. Die Leistungsträger in dieser Saison sind die Brasilianer Paulinho, Alan und Ricardo Goulart sowie der Kolumbianer Jackson Martínez, der verletzungsbedingt aber in dieser Saison noch nicht zum Einsatz gekommen ist. Ricardo Goulart ist mit neun Treffern zusammen mit Zahavi vom Tabellenfünften Guangzhou R&F derzeit Führender der Torjägerliste der chinesischen Super League.

Das derzeit Zweitplatzierte Shanghai SIPG um den portugiesischen Coach André Villas-Boas galt für viele Experten sogar als größerer Meisterschaftsanwärter in dieser Saison. Denn hier spielen in dieser Saison unter anderem

  • Hulk
  • Oscar
  • Odil Akhmedov und
  • Elkeson

Insbesondere mit den beiden Winter-Neuzugängen Oscar und Akhmedov sowie dem neuen Coach Villas-Boas waren die Erwartungen recht hoch, dass Shanghai SIPG in dieser Saison endlich den Titel einfahren kann. Mit neun Erfolgen, zwei Remis und nur einer Niederlage liegt das Team derzeit in Schlagdistanz zum Serienmeister und hält sich immer noch alle Chancen im Meisterschaftsrennen offen. Hulk und Wu Lei stehen zudem mit jeweils acht Treffern gemeinsam auf Rang zwei der Torschützenliste. Allerdings wurde ausgerechnet das Spitzenspiel verloren. Am dritten Spieltag der Saison Anfang April gab es bei Guangzhou Evergrande eine 2:3 Pleite. Elkeson und Hulk konnten mit ihren Treffern in Halbzeit zwei aus einem 0:2 ein 2:2 erzielen, doch ein verwandelter Elfmeter von Ricardo Goulart zehn Minuten vor dem Spielende brachte die Entscheidung zugunsten des Meisters.

Interessanterweise treffen die beiden Topteams im August und September auch im Viertelfinale der asiatischen Champions League aufeinander.

Die positive Überraschung: Hebei China Fortune

Der Blick auf das Tabellenbild hat aufgezeigt, dass Hebei China Fortune derzeit auf dem dritten Rang zu finden ist. Dieses Team ist bislang die größte Überraschung in der laufenden Spielzeit der chinesischen Super League. Die Schützlinge von Manuel Pellegrini wurden maximal im Mittelfeld erwartet. Denn der Club spielte in der vergangenen Spielzeit erstmals in der chinesischen Super League nach dem Aufstieg. Nach Platz sieben in der Premierensaison wurde das Team in dieser Spielzeit ebenfalls im Mittelfeld der Liga erwartet. Stattdessen aber zeigt die gute Zusammenstellung des Kaders, die akribische Arbeit des neuen Coaches und die wochenlange gezielte Saison-Vorbereitung im spanischen Marbella erste Früchte zu zeigen. Hernanes, Lavezzi, Mbia und Co. spielen eine enorm starke Saison mit bislang erst einer kassierten Niederlage beim 0:3 bei Shanghai SIP.

Die negative Überraschung: Jiangsu Suning

Doch nicht nur eine positive Überraschung gibt es in dieser Saison aus der chinesischen Super League zu vermelden, sondern auch eine negative. Denn der Vizemeister des Vorjahres spielt in ganz anderen Sphären als erwartet. Jiangsu Suning hatten nicht wenige auf dem Zettel als zweiter großer Herausforderer von Guangzhou. Das Team um Ramires, Alex Teixeira und Kollegen wurde unter anderem um den Südkoreaner Jeong-Ho Hong vom FC Augsburg verstärkt. Alles in allem galt Jiangsu Suning als erneuter Anwärter auf eine Top-3-Platzierung. Doch nach 12 Spieltagen sieht die Lage bei diesem Club aus der chinesischen Super League alles andere als gut aus. Der vorherige Erfolgscoach Yong-Soo Choi musste bereits Anfang Juni weichen, steht das Team doch auf einem Abstiegsplatz. Mit ganzen acht Zählern aus 12 Spielen – und nur einem Saisonsieg – reicht es derzeit nur für den 15. Platz unter den 16 Teams. Somit also hat der Klassenerhalt aktuell höchste Priorität für den amtierenden Vizemeister.

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